Erfolgsfaktor Resilienz

PISA-Sonderauswertung zum Schulerfolg sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler

Andreas Schleicher, OECD
Andreas Schleicher, OECD

Durch ein geordnetes Lernumfeld können die sozial schwächsten Schülerinnen und Schüler zu den leistungsstärksten gehören

Schülerinnen und Schüler aus eher bildungsfernen Elternhäusern erbringen vor allem dann gute schulische Leistungen, wenn sie an Schulen mit hoher sozialer Mischung unterrichtet werden und der Unterricht in einem geordneten Rahmen stattfindet. Faktoren wie die Klassengröße oder die Ausstattung der Schule spielen dagegen eine eher untergeordnete Rolle. Dies geht aus einer PISA-Sonderauswertung hervor, die die OECD mit Förderung der Vodafone Stiftung Deutschland erstellt hat und die heute veröffentlicht wurde.

Die Studie „Erfolgsfaktor Resilienz“ ging der Frage nach, welche schulischen Faktoren die Resilienz von Schülerinnen und Schülern befördern. Als resilient gelten Schüler, wenn sie trotz eines eher bildungsfernen Elternhauses gute schulische Leistungen erbringen.