Erwerbstätigkeit

In vier Kreisen Ostdeutschlands verdienen Frauen mehr als Männer

Gabriele Somaggio studierte von 2000-2005 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim und der Université des Sciences Sociales in Toulouse (Frankreich). Von 2005-2009 promovierte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften - Abteilung Wirtschaftswissenschaft - an der Universität Koblenz-Landau. Seit August 2009 ist sie Lehrbeauftragte an der Universität Koblenz-Landau und wissenschaftliche Mitarbeiterin im IAB Rheinland-Pfalz-Saarland.
Dr. Gabriele Wydra-Somaggio

In Cottbus verdienen vollzeitbeschäftigte Frauen rund vier Prozent mehr als vollzeitbeschäftigte Männer. Auch in Frankfurt/Oder, Dessau-Roßlau und Schwerin liegen vollzeitbeschäftigte Frauen in puncto Gehalt im Schnitt vor den Männern. Im bundesweiten Durchschnitt erhalten dagegen vollzeitbeschäftigte Männer rund 21 Prozent mehr Lohn oder Gehalt, geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Unterschiede bei Qualifikation, Berufswahl und Arbeitserfahrung sind bei dieser sogenannten unbereinigten Lohnlücke allerdings nicht berücksichtigt.

Arbeitsvolumen lag im dritten Quartal 2017 auf dem höchsten Stand seit 25 Jahren

Prof. Dr. Enzo Weber, IAB
Prof. Dr. Enzo Weber, IAB

Im dritten Quartal 2017 arbeiteten die Erwerbstätigen in Deutschland insgesamt 15,36 Milliarden Stunden. Das sind 1,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gegenüber dem zweiten Quartal 2017 beträgt der Zuwachs saison- und kalenderbereinigt 0,3 Prozent. Mehr gearbeitet wurde zuletzt vor 25 Jahren, erklärte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Im ersten Quartal 1992 lag das Arbeitsvolumen bei 15,38 Milliarden Stunden.

Arbeitsmarkt: Es gibt keine Krise bei Facharbeitern

Holger Schäfer
Holger Schäfer

Holger Schäfer, IW Institut Köln

Einer neuen OECD-Studie zufolge ist der Anteil von Arbeitsplätzen mit mittlerer Qualifikation auch in Deutschland stark gesunken. Grund ist die Digitalisierung – dafür steigt die Beschäftigung der Hoch- und Niedrigqualifizierten. Allerdings gibt es für diese These zumindest hierzulande keine Belege.

Frauen nennen als richtigen Zeitpunkt für den Wiedereinstieg in den Beruf im Durchschnitt drei Jahre nach der Geburt des Kindes

Dr. Claudia Wenzig
Dr. Claudia Wenzig

Welche Vorstellungen über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bestehen

Frauen zwischen 18 und 60 Jahren sind im Durchschnitt der Meinung, dass eine Mutter drei Jahre und zwei Monate nach der Geburt ihres Kindes wieder in Teilzeit erwerbstätig sein kann. Eine Vollzeiterwerbstätigkeit können ‎Mütter den Befragungsergebnissen zufolge ‎aufnehmen, wenn das Kind sieben Jahre alt ist. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Erwerbstätige arbeiteten im dritten Quartal 2016 insgesamt 15,1 Milliarden Stunden

Prof. Dr. Enzo Weber, IAB
Prof. Dr. Enzo Weber, IAB

Im dritten Quartal 2016 arbeiteten die Erwerbstätigen in Deutschland insgesamt 15,1 Milliarden Stunden. Das entspricht einem Plus von 0,5 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Gegenüber dem zweiten Quartal 2016 bedeutet das dagegen saison- und kalenderbereinigt eine Abnahme von 0,5 Prozent. „Der Arbeitsmarkt hatte im Spätsommer einen Gang zurückgeschaltet“, erklärte am Montag Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“.

IAB: Arbeitsvolumen stieg im zweiten Quartal 2016 um 1,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal

Prof. Dr. Enzo Weber, IAB
Prof. Dr. Enzo Weber, IAB

Im zweiten Quartal 2016 arbeiteten die Erwerbstätigen in Deutschland insgesamt 14,3 Milliarden Stunden. Das entspricht einem saison- und kalenderbereinigten Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Jahres, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres beträgt die Zunahme 3,3 Prozent.