FAZ-Institut

Arbeitsmarkt Öffentliche Hand: Behörden machen angesichts der Finanzkrise mobil

Die Finanzen stellen nach Überzeugung der deutschen Behörden die größte Herausforderung der kommenden Jahre dar. Fast zwei Drittel der Verwaltungen sehen hier großen Handlungsbedarf. Unter den Städten und Gemeinden sind es sogar 74 Prozent. Um ihre Finanzen im Griff zu behalten und effizienter zu haushalten, setzt die öffentliche Hand unter anderem auf die doppelte Buchführung, ein aktives Zins- und Schuldenmanagement, aber auch auf Vorsorge für schlechte Zeiten. Das ergab die Studie „Branchenkompass 2008 Public Services“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Wachstum 2011: Betriebliche Altersvorsorge nimmt Fahrt auf

94 Prozent der Top-Entscheider in der deutschen Versicherungswirtschaft rechnen in den kommenden drei Jahren mit einem Nachfrageschub bei der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Die Prognosen, die mit einem starken Zuwachs rechnen (60 Prozent), haben sich gegenüber 2006 mehr als verdoppelt. Ebenfalls stark wachsend werden die private Altersvorsorge und das übrige Lebensversicherungsgeschäft eingeschätzt. Auch hier haben sich die positiven Prognosen bis 2011 verdoppelt. Das sind die Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2008 Versicherungen“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Finanzkrise zum Trotz: Kreditinstitute rechnen 2009 mit stabiler Geschäftsentwicklung

7.1.2009

Trotz Finanzkrise und Rezessionsszenarien fallen die Renditeerwartungen der Kreditinstitute in Deutschland überwiegend positiv aus. 37 Prozent der Topbankmanager rechnen für 2009 mit Zuwächsen bei der Eigenkapitalrendite. Weitere 32 Prozent erwarten eine stabile Renditeentwicklung. Kurzfristig reagieren die meisten Institute besonnen auf die Krise und nehmen keine übereilten Kurskorrekturen vor. Bis 2011 stellt allerdings jede zweite Bank ihre Geschäftsstrategie auf den Prüfstand. Insgesamt wird die Gefahr, die von einer schrumpfenden Volkswirtschaft ausgeht, stärker eingeschätzt als die direkten Folgen aus der Finanzkrise. Dies ergab die Studie „Branchenkompass 2008 Kreditinstitute – Sonderausgabe Finanzmarktkrise“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. …

Flexibel durchs Krisenjahr: deutsche Unternehmen mit Nachholbedarf bei Arbeitszeitmodellen

6.1.2009

Deutsche Unternehmen, die in den Aufbau flexibler Arbeitszeitmodelle investiert haben, gehen besser gerüstet ins neue Jahr als ihre Mitbewerber. Der Grund: Firmen, die trotz unausgelasteter Kapazitäten kein Personal abbauen müssen, können ihre hoch qualifizierten Fachkräfte bis zur nächsten Aufschwungphase im Betrieb halten. Allerdings sind Langzeit- und Zeitwertkonten, mit denen Mitarbeiter beispielsweise ihre geleisteten Überstunden abbauen können, erst von einer Minderheit der Unternehmen auf den Weg gebracht worden. Für nur knapp jeden fünften Firmenlenker haben diese Modelle bis heute Priorität im Personalmanagement. Das sind Ergebnisse der Studie „Managementkompass Human Capital Management“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut. …