Fragmentierung

HR-Trends 2018: Die Fata Morgana der Digitalisierung

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide. 

Die Digitalisierung ist omnipräsent. Eher weniger in den Software-Entwicklungsschmieden des Landes als in den Medien, den Köpfen der Consulting-Unternehmen, der PR-Agenturen, der Politik und interessanterweise auch in Selbstdarstellungen von Arbeitgebern im Zusammenhang mit Employer Branding. So stellt der Technologie-Konzern Schaeffler die Digitale Agenda als Vorstandsmaßnahme in den Vordergrund – heraus kommen Binsenweisheiten wie z.B. „Je mehr Daten man zur Verfügung hat, desto höher ist die Treffsicherheit der Ergebnisse.“ (Dr. Pankai Joshi, Datenanalyst bei Schaeffler.)

„Auf den ersten Blick lohnt es die Mühe nicht, der Artikelflut zur digitalen Transformation einen weiteren Strauß an Binsenweisheiten hinzuzufügen“, kommentiert Prof. Dr. Alexander Güttler die Lage.

Ist Google die bessere Jobbörse?

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Organisatoren von HR-Konferenzen und den dazugehörenden Podiums-Diskussions-Panels erliegen gerne immer wieder der Gefahr, mit provokativen Fragestellungen um Aufmerksamkeit und Interesse zu buhlen. Beliebt sind Fragestellungen wie „Der Tod der Stellenanzeigen?“, „Der Tod der Jobbörsen?“, oder gelegentlich die Auseinandersetzung um Google als Jobbörse oder als erste Anlaufstelle für die Suche nach Karrierechancen. Viel wird geredet und diskutiert – am Ende des Tages erfreuen sich Stellenanzeigen – trotz aller schlechten Beispiele – nach wie vor einer hohen Beliebtheit, Jobbörsen bleiben eine der wichtigstgen Quelle bei Stellenbesetzungen.