Führungskultur

Studie von Rochus Mummert: Agilität – Deutsche Unternehmen müssen Führungs- und Leistungskultur neu definieren

Die Mehrheit der befragten Unternehmen in Deutschland sieht großen Bedarf, ihre Agilität zu steigern: Nur 23 Prozent schätzen sich aktuell als „sehr agil“ oder „ausreichend agil“ ein. So glauben knapp 60 Prozent, dass sie sich bis 2025 in ihrer Führungs- und Leistungskultur neu erfinden werden müssen. Zu diesem Ergebnis kommt das 6. HR-Leadership-Panel von Rochus Mummert, für das die Personalberatung in diesem Jahr branchenübergreifend 180 Unternehmen befragt hat.

Volatilität und Komplexität setzen Unternehmen unter Druck
„Die Rahmenbedingungen für Unternehmen ändern sich heutzutage immer schneller“, sagt Dr. Linus Gemmeke, Partner bei Rochus Mummert und Co-Autor der Studie. „Es ist keine Erfolgsformel mehr, das zu tun, was man gestern getan hat. Diese Erkenntnis setzt viele Führungskräfte unter erheblichen Druck.“

Dr. Linus Gemmeke

„Hören Sie auf zu motivieren. Befreien Sie Ihre Mitarbeiter!“

Ein modernes, auf Vertrauen basierendes Führungsmodell stand im Mittelpunkt des 1. Branchentreffs Zeitarbeit, zu dem Wissenschaftler der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg eingeladen hatten.  Gemeinsam mit Praktikern der Branche wurde über die Vor- und Nachteile zunehmender Freiheiten und Entscheidungskompetenzen bei Mitarbeitern diskutiert und manche erstaunliche Schlussfolgerung gezogen.

Andreas Nusko

Der 1. Branchentreff Zeitarbeit fand auf Einladung des Fachbereichs Sozialpolitik und Soziale Sicherung sowie des Forums Sozialversicherungswissenschaft e.V. am 22. Juni 2018 in Hennef bei Bonn statt. Als Hauptredner konnten die Gastgeber Geschäftsführer Andreas Nusko gewinnen. „Bringt mehr Autonomie mehr Arbeitszufriedenheit und Beschäftigungssicherheit?“ lautete der Titel seines Praxisbeitrags. Darin stellte er das vor zwei Jahren eingeführte, auf Vertrauen basierende Führungsmodell der bundesweit tätigen Franz & Wach Personalservice GmbH vor. Diese bietet den Mitarbeitern weitreichende Entscheidungsspielräume und persönliche Freiheiten.

Digital Culture: Wie die Reise nach New Work gelingt

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    Trendforum „Digital Culture“: Experten aus Forschung und Praxis kommen zusammen

  • Reise nach New Work: Sind Agilität, Mitbestimmung, Hierarchieabbau und Creative Work Spaces nur Hype oder Lösung der Zukunft?

Heißt mehr Mitbestimmung im Unternehmen, jeder darf alles mitentscheiden? Schaffen „Creative Work Spaces“ mehr Innovationen? Und ist Agilität das Allheilmittel für alle Managementfragen? Wenn Arbeitgeber die Wechselwirkungen verschiedener New-Work-Elemente nicht beachten oder diese falsch verstehen, landen sie oft in einer Sackgasse. Frust oder Chaos sind vorprogrammiert. Wie neue Managementansätze wirklich greifen, zeigt das Forum „Digital Culture“ der Messe Zukunft Personal.

Blogparade #HRLab: Müssen Personaler zu Experimentier-Agents für „arbeiten 4.0“ werden? Und wenn ja, wie?

Stefanie Hornung
Stefanie Hornung

Von Stefanie Hornung

„arbeiten 4.0“, das diesjährige Motto der Messe Zukunft Personal, ist ein vielschichtiger gesellschaftlicher Trend: Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt ändern sich der Arbeitsmarkt, die Dynamik der Wirtschaft und nicht zuletzt das Mindset der Beschäftigten. Müssen wir Arbeit völlig neu denken und bereit sein, einiges auszuprobieren? Wie können Unternehmen mehr Experimentiergeist entwickeln? Wie werden Personaler und Recruiter dabei zu „Experimentier-Agents“? Sind sie bereit dazu? Und welche Projekte sind dafür geeignet?
Wir rufen hiermit auf zur Blogparade #HRLab.