Gabriele Wydra-Somaggio

In vier Kreisen Ostdeutschlands verdienen Frauen mehr als Männer

Gabriele Somaggio studierte von 2000-2005 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim und der Université des Sciences Sociales in Toulouse (Frankreich). Von 2005-2009 promovierte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften - Abteilung Wirtschaftswissenschaft - an der Universität Koblenz-Landau. Seit August 2009 ist sie Lehrbeauftragte an der Universität Koblenz-Landau und wissenschaftliche Mitarbeiterin im IAB Rheinland-Pfalz-Saarland.
Dr. Gabriele Wydra-Somaggio

In Cottbus verdienen vollzeitbeschäftigte Frauen rund vier Prozent mehr als vollzeitbeschäftigte Männer. Auch in Frankfurt/Oder, Dessau-Roßlau und Schwerin liegen vollzeitbeschäftigte Frauen in puncto Gehalt im Schnitt vor den Männern. Im bundesweiten Durchschnitt erhalten dagegen vollzeitbeschäftigte Männer rund 21 Prozent mehr Lohn oder Gehalt, geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Unterschiede bei Qualifikation, Berufswahl und Arbeitserfahrung sind bei dieser sogenannten unbereinigten Lohnlücke allerdings nicht berücksichtigt.

Digitalisierung: Das Saarland und Thüringen haben den höchsten Anpassungsbedarf

Gabriele Somaggio studierte von 2000-2005 Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hohenheim und der Université des Sciences Sociales in Toulouse (Frankreich). Von 2005-2009 promovierte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialwissenschaften - Abteilung Wirtschaftswissenschaft - an der Universität Koblenz-Landau. Seit August 2009 ist sie Lehrbeauftragte an der Universität Koblenz-Landau und wissenschaftliche Mitarbeiterin im IAB Rheinland-Pfalz-Saarland.
Dr. Gabriele Wydra-Somaggio

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt stellt die Bundesländer vor unterschiedliche Herausforderungen, geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die in einem Beruf arbeiten, in dem mehr als 70 Prozent der Tätigkeiten bereits heute von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnten, unterscheidet sich deutlich und liegt zwischen 15 Prozent in Berlin und 30 Prozent im Saarland.