Hochschulbildung

Die besten Hochschulen Deutschlands aus Arbeitgebersicht: TU München liegt vor TU Berlin

Die Arbeitgeber Deutschlands haben gewählt: Die Absolventen der Technischen Universität München sind am besten auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Berliner und Münchner Hochschulen dominieren die Top 10 des Hochschulrankings der Global University Employability Survey, die das Marktforschungsunternehmen Trendence für die Personalberatung Emerging durchgeführt hat. Arbeitgeber achten bei der Auswahl der Hochschulen für ihr Recruiting in erster Linie auf die Qualität der Lehre. Allerdings kritisieren viele deutsche Unternehmen die heimische Hochschulbildung. Internationale Arbeitgeber schätzen hingegen die Absolventen von deutschen Hochschulen. Sie wählen erstmals 13 deutsche Hochschulen unter die 150 besten Hochschulen weltweit. Für die Studie haben Emerging und Trendence 7.000 Arbeitgeber aus 22 Ländern befragt.

Mehr Anstrengungen nötig, um Chancengleichheit in der Bildung zu erhöhen

Der berufliche und soziale Status der Eltern bleibt der wichtigste Faktor, der die Teilnahme an Bildung sowie wirtschaftlichen und sozialen Erfolg beeinflusst. Dies geht aus der aktuellen Ausgabe des OECD-Berichts „Bildung auf einen Blick“ hervor, der heute veröffentlicht wurde.

So nehmen Kinder, deren Mütter über keinen höheren Bildungsabschluss verfügen, seltener an frühkindlicher Bildung und Betreuung teil als die Kinder von Hochschulabsolventinnen oder Frauen mit vergleichbarem Abschluss. Und obwohl viele Untersuchungen zeigen, dass die kognitive Entwicklung eines Kindes bereits lange vor dem Eintritt in das Schulalter beginnt, geben die Regierungen noch immer einen geringeren Anteil öffentlicher Gelder für frühkindliche Bildung und Betreuung aus als für höhere Bildung.