Hochschule Heilbronn

Emotional Employer Branding: Herausforderung für Mittelstandsunternehmen

Dr. Michael Ruf über „Emotional Employer Branding“ und spe­ziel­le Her­aus­for­de­run­gen für kleine und mittelständische Unternehmen

Dr. Michael Ruf ist Pro­fes­sor für Inter­na­tio­nal Human Resource Manage­ment an der Hoch­schule Heil­bronn. Seine Schwer­punkte in Lehre, For­schung und Bera­tung sind Per­so­nal­ent­wick­lung und Demo­gra­phie­manage­ment, Per­so­nal­mar­ke­ting und Employer Bran­ding sowie Inter­na­tio­na­les HR Manage­ment.

Lieber Herr Dr. Ruf,

um sich als Wunsch­arbeit­geber – als soge­nann­ter Employer of Choice – am Arbeits­markt platzie­ren zu kön­nen, müs­sen Unter­neh­men ihre Arbeit­geber­marke ent­wickeln und posi­tiv auf­laden. Der Weg dort­hin geht bekannter­maßen über das Employer Branding. Sie haben das Kon­zept wei­ter­ent­wickelt und sprechen vom „Emotional Employer Branding“. Was ver­birgt sich dahinter?

Mit den Fach­kräfte-Eng­päs­sen am Arbeits­markt wird Arbeit­geber­attrak­tivi­tät in immer mehr Unter­neh­men zuneh­mend zur per­so­nal­stra­te­gischen Ziel­setzung. Der Ansatz des Employer Branding beschreibt den hier­für zu beschrei­ten­den Weg. Meine Erwei­te­rung des Konzepts um die emo­tio­nale Dimen­sion beruht auf der Erkennt­nis, dass die Arbeit­geber­wahl nicht zufäl­lig, son­dern recht struk­turiert abläuft.

Arbeitgeberwahl bei Mathematikern: Aufstiegschancen, Betriebsklima, eigenverantwortliches Arbeiten und Weiterbildung als Bewerbungstreiber

Prof. Dr. Daniela Eisele Studiengang Betriebswirtschaft und Unternehmensführung Studiengang Unternehmensführung / Business Management Fakultät
Prof. Dr. Daniela Eisele

Sind Mathematiker anders?

Köln – Aufstiegschancen, Betriebsklima, eigen-verantwortliches Arbeiten und Weiterbildung. Das sind derzeit die wichtigsten Kriterien zur Arbeitgeberwahl für Studierende der Mathematik. Mathematischer Wissensaustausch, Zusatzleistungen  und Internationalität spielen eine untergeordnete Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle „Mathematiker-Studie“ des Karriere-Netzwerks squeaker.net in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Eisele von der Hochschule Heilbronn.

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Mach! Jetzt! Mit! Umfrage zum Personalmanagement im Social Web

Das Electronic Business Institut in der Hochschule Heilbronn erhebt in Zusammenarbeit mit der FORUM · Institut für Management GmbH eine Studie über die aktuellen Einsatzpotenziale von Social Media Applikationen für das Personalmanagement aus Sicht der Personalverantwortlichen.

Der demografische Wandel in Deutschland sowie anderen Industrieländern bedingt, dass es in Zukunft weniger Fach- und Führungskräfte im erwerbsfähigen Alter geben wird. Die wenigen hochqualifizierten Kräfte verfügen über eine steigende Verhandlungsmacht, so dass es gilt, sich durch innovatives Employer-Branding bei potenziellen, aktuellen sowie ehemalige Mitarbeitern als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Insbesondere die jungen Fach- und Führungskräfte der Generation Y (Geburtenjahrgänge 1980 – 2000) lassen sich nicht mehr klassisch rekrutieren. Sie wollen durch einmalige, ihren persönlichen Wünschen und Zielen entsprechenden, sowie ihre Talente fördernden Herausforderungen „angelockt“ werden.