Ingeniam

Personalwechsel: Fanta bei Sixt

Autor: Bernd Gey, PERSONALintern

Gabriela Fanta

Gabriele Fanta leitet künftig das Personalwesen bei Sixt
Gabriele Fanta wird zum 1. Januar 2018 die Position des Managing Directors Human Resources im Sixt-Konzern übernehmen und damit das Personalwesen leiten. Sie berichtet an Alexander Sixt, Vorstand Organisation und Strategie der Sixt SE. Der Mobilitätsdienstleister beschäftigt derzeit weltweit mehr als 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gabriele Fanta wechselt von McDonald’s Deutschland zu Sixt. Bei McDonald’s übernahm sie 2013 als Director die Leitung des Personalbereichs und ist seit dem 1. April 2016 Personalvorstand. Zuvor war sie Director bei dem Energieversorger EnBW für die interne Unternehmenskommunikation. Davor betreute die studierte Betriebswirtin (Schwerpunkte Marketing und Personal) als Vice President den Bereich Communications Processes & Controlling bei der E.ON AG.

Büropflanze wirft ungeliebte Schatten: Kein Beseitigungsanspruch bei Verschattung

Christina Diegel
Christina Diegel

Ein Gastbeitrag von Christina Diegel, Associate, Ingeniam

Haben Mitarbeiter in einem Großraumbüro Anspruch auf die Beseitigung der Verschattung durch die Büropflanze? Noch ist es nicht soweit, dass diese Frage in höchstrichterlicher Instanz geklärt werden müsste – ganz im Gegensatz zur Verschattung bei Grundstücken. Gastautorin Christina Diegel berichtet aus der Welt der Gerichtsurteile.

Kein Beseitigungsanspruch bei Verschattung eines Grundstücks durch Bäume des Nachbarn – § 1004 I BGB Urteil des BGH vom 10. Juli 2015 (Az. V ZR 229 / 14)

Mit Urteil vom 10. Juli 2015 hatte der BGH sich nun mit der Frage zu beschäftigen, ob die Verschattung von Bäumen eines Nachbargrundstücks eine Beeinträchtigung im Sinne des § 1004 I BGB darstellt, die wiederum einen Beseitigungsanspruch zur Rechtsfolge hätte.

Auszubildender haftet wie andere Arbeitnehmer bei durch ihn verursachten Schadensfall im Kollegium – Urteil vom 19. März 2015, BAG (Az. 8 AZR 67/14)

Christina Diegel
Christina Diegel

Ein Beitrag von Christina Diegel

Dass Auszubildende nach den gleichen Grundsätzen haften, wie andere Arbeitnehmer, wenn durch ihr (Fehl-)verhalten am Arbeitsplatz ein anderer Arbeitnehmer im gleichen Betrieb verletzt wird, stellte das BAG im Urteil vom 19. März 2015 fest.

Reicht schon ein Verdacht zur Kündigung?

Christina Diegel
Christina Diegel

Ein Beitrag von Christina Diegel

Verdacht einer schwerwiegenden Pflichtverletzung kann wichtiger Grund zur wirksamen Kündigung nach § 22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG sein

Das BAG entschied kürzlich am 12. Februar 2015 (6 AZR 845/13) erstmals, dass eine Verdachtskündigung eines Ausbildungsverhältnisses nach §  22 Abs. 2 Nr. 1 BBiG wirksam ist.

Dass der Umgang mit hohen Geldbeträgen schon einmal zu Missbrauch verführen kann, ist allgemein bekannt. So erging es am 20. Juni 2011 offenbar einem auszubildenden Bankangestellten. Diesem oblag die Aufgabe, abends das Geld der Nachttresor-Kassetten zu zählen, wonach sich in der folgenden Zeit ein Kassenfehlbestand von 500,- € ergab.

 

Datenerhebung im Rahmen des Researchs beim Headhunting

Christina Diegel
Christina Diegel

Ein Gastbeitrag von Christina Diegel
Auf “Guten Tag, ich bin Personalberaterin.” folgt nicht selten die Nachfrage von Kandidaten – verständlicherweise – in welchem Rahmen und vor allem wie ihre Daten erhoben wurden. Der häufig sehr kritische Tonfall ist sicherlich zum Einen den typischen schwarzen Schafen, wie sie nun einmal jede Branche zu verzeichnen hat, zu verdanken. Zum Anderen allerdings auch der Verunsicherung über die plötzliche Konsequenz der scheinbar geringen Privatssphäre: Der überraschende Anruf durch den Headhunter.

Verhaltensbedingte Kündigung nach Einschlafen am Arbeitsplatz; § 1 Abs. 2 Satz 1 KSchG

Christina Diegel
Christina Diegel

Ein Gastbeitrag von Christina Diegel

Ob eine verhaltensbedingte Kündigung gegen eine während des Dienstes eingeschlafene Stewardess gerechtfertigt war, war nun Gegenstand einer Verhandlung vor dem Arbeitsgericht in Köln vom 19.11.2014 (7 CA 2114/14). Sie erhob Kündigungsschutzklage gegen ihren Arbeitgeber.

Die Klägerin wurde von der Beklagten verhaltensbedingt gekündigt, nachdem diese während des Dienstes eingeschlafen war und erst nach einigen Stunden die Arbeit während der Zugreise aufnahm. Morgens hatte jene darauf hingewiesen, sich gesundheitlich angeschlagen zu fühlen und sich auch während des Dienstes entsprechend ausgeruht.