Jeff Bezos

Plattform-Strategie: Wie Amazon die Konkurrenz pulverisiert

Dr. Holger Schmidt
Dr. Holger Schmidt

Von Dr. Holger Schmidt, Netzoekonom.de

Amazon hat auf seiner Plattform in Deutschland im vergangenen Jahr Waren im Wert von 19,4 Milliarden Euro (inklusive Mehrwertsteuer) verkauft. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht etwa der Hälfte des gesamten Online-Handels in Deutschland. Nach Berechnungen des Kölner Instituts für Handelsforschung entfallen davon schon zehn Milliarden Euro auf die Dritthändler, die ihre Waren im Amazon-Shop anbieten und für jeden Verkauf eine Provision an den US-Riesen zahlen. Der Konzern entfernt sich damit immer weiter von der deutschen Konkurrenz: Auf der Seite Otto.de betrugen die Brutto-Umsätze nach IFH-Berechnungen im vergangenen Jahr rund 3,1 Miliarden Euro (+10 Prozent); Zalando.de erreichte 1,23 Milliarden Euro (+22 Prozent).

Zukunftstechnologien für den Alltag auf der Internet World Messe live erleben

Saskia Müller
Saskia Müller

Digitale Assistenten, die auf Zuruf mal eben eine Pizza bestellen, Roboter als Stellvertreter, Geräte, die allein über Gedanken gesteuert werden oder Technologien, mit denen ein Arzt aus Europa in Zukunft eine Roboter-gestützte OP am anderen Ende der Welt durchführen könnte. Das ist kein neuer Science-Fiction Film sondern Realität – hautnah zu erleben auf der Internet World Messe vom 01.-02. März 2016 auf dem Messegelände in München.

Amazon: Die Mitarbeiter als High-Performance-Meerschweinchen?

von Helge Weinberg

Amazon-Gründer Jeff Bezos ist nicht für eine mitfühlende Art bekannt. Seit einem Bericht in der New York Times (NYT) vom 15. August (http://www.nytimes.com/2015/08/16/technology/inside-amazon-wrestling-big-ideas-in-a-bruising-workplace.html) allerdings ist Empathie und Verständnis angesagt. Das dürfte einem Menschen schwer fallen, der laut dem NYT-Bericht Harmonie am Arbeitsplatz für überbewertet hält. „Der Artikel beschreibt nicht das Amazon, das ich kenne“, schrieb Bezos in einer E-Mail an die Mitarbeiter. Warum tun sich Menschen einen Job bei Amazon an? Hier der Versuch einer Erklärung.

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Jeff Bezos

Sind die Mitarbeiter bei Amazon Humankapital-Meerschweinchen, deren Leistungsfähigkeit bis zum Anschlag ausgereizt wird? Laut der NYT ist es so.

Kienbaum lässt die Katze aus dem Sack: Studie zur Arbeitgeber-Präsenz in privaten sozialen Netzwerken

Lisa Behrendt, Kienbaum
Lisa Behrendt, Kienbaum

Bad Soden (ghk). Lisa Behrendt sorgt für Aufmerksamkeit im Social Media Recruiting. Ihre neueste „Duftmarke“ im Web ist eine Studie zur Arbeitgeber-Präsenz in privaten sozialen Netzwerken.

Und als Bereichsleiterin Interactive/Online bei der Kienbaum Communications in Gummersbach hat die studierte Betriebswirtin auch die entsprechende Gründlichkeit bei der Konzeption der Studie und bei der Präsentation der Untersuchungsergebnisse bewiesen.


So zeigt die Kienbaum-Studie verblüffende neue Aspekte, die eigentlich nicht zum allgegenwärtigen Hype passen, auf.