John Cryan

Personalintern: Arbeitsdirektor macht Vorstandskarriere

Karl von Rohr

Quelle: PERSONALintern.de

Deutsche Bank: Arbeitsdirektor wird stellvertretender Vorsitzender
Christian Sewing (47) wurde mit Wirkung 08. April 2018 zum Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank berufen. Er folgt auf John Cryan, der die Deutsche Bank AG (Frankfurt/Main) zum Monatsende verlassen wird. Gleichzeitig hat der Aufsichtsrat die Vorstandsmitglieder Garth Ritchie und Karl von Rohr (Chief Administrative Officer / Arbeitsdirektor) zu stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Der Jurist von Rohr (*1965) kam 1997 zur Deutschen Bank. Von 2013 bis 2015 war er Global Chief Operating Officer, Regional Management. Zuvor war er Leiter Personal der Deutschen Bank in Deutschland und Vorstandsmitglied der Deutsche Bank PGK AG. Im Verlauf seiner Tätigkeit bei der Deutschen Bank hat er verschiedene Leitungsfunktionen in Deutschland und Belgien innegehabt.

 

Retention ist wichtiger als Recruiting

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Wenn die Ergebnisse einer Mitarbeiterumfrage das Licht der Öffentlichkeit erblicken, ist das wie eine seltene Sternschnuppe am großen Firmament der Personalpolitik. Und wenn es sich dabei um einen bekannten DAX-Konzern wie die Deutsche Bank handelt, werden die Ohren gespitzt. So war sichergestellt, dass der Bericht von Markus Frühauf in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Ergebnisse der Befragung von Konzernmitarbeitern die höchste Aufmerksamkeit erzielte.

Schlechte Stimmung, ohne Leidenschaft, Konzernumbau ohne Ende, Sparmaßnahmen, Skandale und Rechtsstreitigkeiten mussten sich zweifellos auch in den Meinungsbildern der Mitarbeiter niederschlagen. Die wirkliche Brisanz liegt jedoch in den Schlussfolgerungen, die sich aus der Loyalitätsfrage ergeben.

Personalpolitik: Rambo-Management am Boden und in der Luft

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Ethische Unternehmenskultur hat einen schweren Stand

Pünktlich ab dem 1. Januar 2016 soll es in den Führungsetagen deutscher Unternehmen vornehmlich um den aktuellen Hype, die Unternehmenskultur gehen. Nach Social Media Recruiting, Employer Branding, Candidate Experience, Arbeiten 4.0 rollt nun also das nächste Lieblingsthema der sogenannten Trend-Experten auf uns zu – und Online-Medien spielen nur zu gerne mit. Mittlerweile haben Spiegel, ZEIT, Wirtschaftswoche oder WELT erkannt, dass mit dem Schlagwort „Unternehmenskultur“ viele leere Zeilen zu füllen sind – Wiederholungen inklusive. Für die Extrem-Fälle der Unternehmenskultur, wie sie sich speziell in der Personalpolitik oder dem Umgang mit Mitarbeitern darstellen, bleibt dagegen nur wenig Platz.