Jugendarbeitslosigkeit

Wählerumfrage: Faire Löhne größte Herausforderung auf dem Arbeitsmarkt

  • Frank Hensgens
    Frank Hensgens

    95,5 Prozent nennen Lohngerechtigkeit als wichtigstes arbeitspolitisches Thema 201

  • Geringes Vertrauen in Politik bei den Herausforderungen für Arbeiter und Angestellte
  • Martin Schulz wird mehr Kompetenz in Arbeitsmarktthemen zugesprochen als Kanzlerin Angela Merkel

Es grummelt unter deutschen Wählern: 95,5 Prozent der Befragten einer Wählerumfrage der Jobseite Indeed bezeichnen faire Löhne als wichtigste arbeitsmarktpolitische Herausforderung 2017. Gleichzeitig sagt die überwiegende Mehrheit, dass Reiche zu viel verdienen und die Löhne in Deutschland nicht gerecht sind. “Das sind im Wahljahr 2017 brisante Werte, die die Parteien aufhorchen lassen sollten. Insbesondere da der Trend bei den Reallöhnen in Deutschland seit dem ersten Quartal 2014 nach oben zeigt. Das scheint von den Deutschen aber noch nicht wahrgenommen zu werden”, sagt Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed Deutschland.

Berufsausbildung: Mehr Chancen für Europas Jugend

Insbesondere in Südeuropa sind sehr viele Jugendliche arbeitslos. Eine hochwertige Berufsausbildung hilft dabei, jungen Menschen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu geben. Dabei können die europäischen Länder voneinander lernen, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

 

Gemeinsam im Kampf gegen EU-Jugendarbeitslosigkeit

Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit
Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit

Umsetzung der EU-Jugendgarantie als wichtige Aufgabe für die öffentlichen Arbeitsmarktservices in Europa

 

Am Montag und Dienstag tagten in Rom die Chefs der öffentlichen Arbeitsmarktservices in Europa im „Board of Public Employment Services“ (PES), um über weitere Schritte bei der Umsetzung der EU-Jugendgarantie zu beraten. Chair of the Board dieses neuen EU-Gremiums ist seit September 2014 der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-J. Weise.

BA-Chef Weise: Zusammenarbeit der europäischen Jobvermittlungen verbessern

Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit
Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit

Chef der Bundesagentur für Arbeit zum Vorsitzenden des „Board of Public Employment Services“ gewählt

Die öffentlichen Arbeitsmarktservices in Europa möchten besser und wirksamer werden. Dazu wollen sie voneinander lernen. Dies wurde gestern auf der konstituierenden Sitzung des Boards der europäischen Public Employment Services deutlich. Zum Vorsitzenden des Boards wurde für die kommenden zwei Jahre Frank-J. Weise gewählt, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit.

Zum Weltjugendtag: Deutschland mit geringster Jugendarbeitslosigkeit in der EU

Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit
Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit

Die Erwerbslosigkeit von jüngeren Personen unter 25 Jahren hat im Vorjahresvergleich im Mai 2014 in der Europäischen Union um 8,2 Prozent abgenommen. Die Erwerbslosenquote liegt bei 22,2 Prozent. Die höchsten Quoten gibt es in Griechenland und Spanien mit über 50 Prozent. Im Vergleich dazu liegt sie in Deutschland bei 7,8 Prozent. Das ist nach wie vor die geringste Quote.

Dazu Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit (BA): „Hier zeigt sich der Wert der dualen Berufsausbildung. Sie erleichtert jungen Menschen den Übergang ins Berufsleben und ist die solide Grundlage für einen erfolgreichen Berufsweg.“

OECD-Länder einigen sich auf Aktionsplan gegen Jugendarbeitslosigkeit

Angel Gurría, OECD

Paris/Berlin – Die Regierungen der OECD-Länder haben sich verpflichtet, die Jugendarbeitslosigkeit stärker in den Fokus ihrer Politik zu stellen. Dazu sollen die Bildungssysteme so ausgerichtet werden, dass sie junge Menschen besser auf die Arbeitswelt vorbereiten. Auf dem jährlichen Ministertreffen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Paris einigten sich die Minister heute auf einen Jugendaktionsplan. Die Initiative richtet sich an alle jungen Leute, besonders aber an jene, die am meisten Gefahr laufen, für lange Zeit arbeitslos zu sein und sozial ausgeschlossen zu werden, so etwa Geringqualifizierte und Migranten.

BPM-Präsident unterstützt Jobgarantie für arbeitslose Jugendliche und fordert Anreize für Bewerbersuche im europäischen Ausland

Joachim Sauer

Berlin – Der Präsident des Bundesverbands der Personalmanager (BPM), Joachim Sauer, begrüßt die Initiative der EU-Mitgliedstaaten, arbeitslose Jugendliche in Europa schnell in eine Beschäftigung zu bringen. Die zuständigen Minister hatten in der letzten Sitzung des Europäischen Rates eine sogenannte Jugendgarantie beschlossen. Damit verpflichten sich die Mitgliedstaaten dazu, allen arbeitslosen Jugendlichen innerhalb von vier Monaten eine Stelle, eine Ausbildung oder ein Praktikum anzubieten.