Kienbaum-Studie

Kienbaum-Studie: Chief Digital Officer – Wer besonders gut ist, macht sich überflüssig

Yvonne Balzer, Kienbaum

Kienbaum veröffentlicht Studie zu Profil, Rolle und Kernkompetenzen des Chief Digital Officers (CDO)

  • Mehrheit der CDOs sieht ihre Rolle nur als Job auf Zeit.
  • CDOs wollen die Welt verändern.
  • Digitalchefs definieren ihre Rolle selbst.

Verkehrte Welt: Während Führungskräfte, die ihren Job besonders gut machen, normalerweise mit mehr Budget und Mitarbeitern oder zusätzlicher Entscheidungsgewalt belohnt werden, macht sich eine andere Berufsgruppe überflüssig, wenn sie erfolgreich arbeitet – die Chief Digital Officer. Davon sind die Interviewpartner für eine aktuelle Studie der Personal- und Managementberatung Kienbaum überzeugt.

Unternehmen vernachlässigen Mitarbeiter als Markenbotschafter

Kienbaum-Studie Internal Employer Branding 2012

Erik Bethkenhagen, Kienbaum

Viele Unternehmen in Deutschland haben noch nicht erkannt, welches Potenzial ihre Mitarbeiter als Markenbotschafter für das eigene Unternehmen haben: Zwar haben bereits 69 Prozent der Firmen eine Strategie für ihre Arbeitgebermarkenführung entwickelt oder setzen diese bereits um, doch ebenso viele Unternehmen vernachlässigen noch die Möglichkeiten, die ihnen die eigenen Mitarbeiter als Markenbotschafter in der Arbeitgeberkommunikation eröffnen, ergab eine aktuelle Studie von Kienbaum Communications.

Vorstandsvergütung: Unternehmen sind unter Handlungsdruck

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Gummersbach. Als größte Herausforderungen bei der Umsetzung des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) sehen Aktiengesellschaften in Deutschland eine noch unklare Rechtslage, die Definition von Angemessenheit und die Herabsetzung von Vorstandsbezügen bei einer Verschlechterung der Unternehmenslage. Die Verlagerung der Verantwortung vom Ausschuss in den Gesamtaufsichtsrat sehen die Unternehmen überraschenderweise eher unkritisch. Mehr als die Hälfte der Unternehmen haben ihre Vergütungssysteme für den Vorstand bereits angepasst: Der größere Teil der Befragten (34 Prozent) hat sich dabei auf geringfügige Anpassungen beschränkt, während 25 Prozent sogar eine grundlegende Überarbeitung vorgenommen haben.

Erfolgreich durchgeführt: Neue Benchmark-Studie „Internal Employer Branding“

Thomas Kleb, Kienbaum Communications
Thomas Kleb, Kienbaum Communications

Gummersbach.  Im Fokus der Studie stand diesmal die Untersuchung der verschiedenen Dimensionen des Internal Employer Branding. Im September und Oktober 2009 wurden dazu 140 Entscheider aus dem HR-Management und der Unternehmens­kommunikation von führenden Unternehmen in Deutschland online befragt. Unter den Teilnehmern waren alle Unternehmensgrößen sowie nahezu alle Branchen vertreten.

Viele Unternehmen investieren auch in Zeiten der Krise nachhaltig in externe Arbeitgeber-Imagekampagnen, damit sie im Wettbewerb um Talente erfolgreich bestehen können. Sie haben das Potenzial des Employer Branding für sich entdeckt.

Die Arbeitgebermarke hat so in den letzten Jahren vor allem in der Wahrnehmung der Unternehmensöffentlichkeit rasant an Bedeutung gewonnen. Zu Recht.

Schließlich sind sich viele Arbeitgeber bewusst, dass Kandidaten sich für das Unternehmen entscheiden, welches sich vom Wettbewerb positiv abhebt und vor allem am besten zu ihnen passt. Und genau diese Alleinstellungsmerkmale sind der Kern der Arbeitgebermarke.

Kienbaum veröffentlicht Studie zum Thema HR-Restrukturierung: Drohende Entlassungswelle überfordert deutsche Firmen

Max Scholz, Kienbaum
Max Scholz, Kienbaum

Gummersbach.  Viele deutsche Unternehmen sind auf das Management von Entlassungen in größerem Ausmaß schlecht vorbereitet: Rund 40 Prozent der in der aktuellen Kienbaum-Studie „Management von Personalveränderungsprozessen“ befragten Firmen haben keine Erfahrung mit betriebsbedingten Kündigungen oder sind dafür nicht ausreichend gewappnet. Dabei können viele Unternehmen angesichts der auslaufenden Kurzarbeit und weiterhin schlechter Auftragslage Entlassungen nicht mehr verhindern: 55 Prozent geben an, betriebsbedingte Kündigungen nur noch maximal ein halbes Jahr aufschieben zu können. Das ergab die Umfrage der Managementberatung Kienbaum unter fast 200 Unternehmen aus DAX, MDAX, TecDAX und großen Mittelständlern.

Wirtschaftskrise: IT-Chefs verdienen weniger

Christian Näser, Kienbaum
Christian Näser, Kienbaum

Gummersbach.  Die Wirtschaftskrise lässt die Gehälter der IT-Führungskräfte in Deutschland schrumpfen: Sie verdienen in diesem Jahr 3,5 Prozent weniger als 2008. Insgesamt sind die Grundeinkommen der Fach- und Führungskräfte in der IT jedoch um mehr als drei Prozent gestiegen. Die Fachkräfte konnten ihre Gesamtbezüge im Vergleich zu 2008 sogar noch leicht um ein Prozent steigern. Das ergab die Studie „Vergütung von Führungs- und Fachkräften in der Informationstechnologie“ der Managementberatung Kienbaum. Dazu wurden die Informationen von 332 Unternehmen und 5992 Positionen ausgewertet. „Ursache für diese Entwicklung ist die Finanz- und Wirtschaftskrise, wegen der viele Unternehmen 2008 ihre Jahresziele nicht erreicht haben. Deshalb ist die variable Vergütung für 2008 geringer ausgefallen als 2007. Diese Einbußen betreffen die Führungskräfte in der IT wesentlich stärker als die Fachkräfte, die seltener eine variable Vergütung beziehen und deren Bonus einen geringeren Anteil am Gesamteinkommen ausmacht als bei den Führungskräften“, sagt Christian Näser, Mitglied der Geschäftsleitung bei Kienbaum und Leiter der Studie.

Kienbaum-Studie zur Vergütung von Ingenieuren in Führungs- und Fachpositionen: In der Wirtschaftskrise verdienen auch Ingenieure weniger

Christian Näser, Kienbaum
Christian Näser, Kienbaum

Gummersbach. Ingenieure in deutschen Unternehmen verdienen in diesem Jahr weniger als 2008: Die Gesamteinkommen sind gegenüber dem Vorjahr bei den Führungspositionen von durch­schnittlich 103.000 Euro auf 100.000 Euro und bei den Fachpositionen von 62.000 Euro auf 60.000 Euro gesunken. Durch die anhaltend schwierige Situation der Unter­nehmen fallen auch die Grundgehaltssteigerungen mit durchschnittlich 2,7 Prozent um fast einen Prozentpunkt geringer aus als 2008. Unternehmen, die bis März 2009 die Gehälter ihrer Mitarbeiter noch nicht erhöht hatten, sehen mit durchschnittlich 1,8 Prozent noch geringere Steigerungsraten vor. Das sind Ergebnisse der Vergütungsstudie „Ingenieure in Führungs- und Fachpositionen 2009″ der Managementberatung Kienbaum, die auf Angaben von 566 Unternehmen und mehr als 3.800 untersuchten Positionen basiert. „In wirtschaftlichen Krisen sind Einsparungen und Kostensenkun­gen an der Tagesordnung. Dabei spielen die Personalkosten eine bedeutende Rolle. Auf der anderen Seite sind Ingenieure in vielen Bereichen immer noch Mangelware. Die Unternehmen müssen sowohl die Kosten im Griff behalten, als auch ihre qualifi­zierten Ingenieure an sich binden. Hierzu ist es besonders wichtig die aktuellen Marktdaten zu kennen, um Höhe und Struktur der Gehälter optimal auszurichten“, sagt Kienbaum-Vergütungsexperte Christian Näser.

Kienbaum-Studie zur Vergütung in Rumänien: Gehälter deutlich gestiegen

Maria Smid
Maria Smid

Wien, 19. Februar 2009 In Rumänien steigen die Gehälter rasch: 2008 lagen allein die Grundgehälter durchschnittlich 13,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für 2009 werden ähnliche Steigerungsraten erwartet. „Obwohl die Nationale Prognosekommission im Januar 2009 für das laufende Jahr eine durchschnittliche Einkommenssteigerung von 5,8 Prozent angegeben hat, ergab unsere Studie Werte zwischen zwölf und 13 Prozent. Insbesondere qualifizierte Mitarbeiter sowie Führungskräfte werden auch weiterhin mit hohen Gehaltssteigerungen rechnen können“, sagt Maria Smid, Projektleiterin der Vergütungsstudie 2008/2009 „Unternehmen in Rumänien: Mitarbeiter und leitende Angestellte“. Die Studie wurde erstmalig von der Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit der Deutsch-Rumänischen Außenhandelskammer durchgeführt. Erhoben wurden die Daten im November 2008. …