Koalitionsvertrag

Heute Studi, morgen CEO – bei Startup-Gründern die Ausnahme

  • Achim Berg, BITKOM

    Nur eine Minderheit der Startups wird von Studierenden oder Schülern gegründet

  • Kaum jemand gründet sein Startup aus der Arbeitslosigkeit heraus
  • Breite Zustimmung für die Einführung einer Gründerzeit

Während des Studiums eine tolle Idee und dann noch vor dem Abschluss das Startup auf die Beine stellen: Das Klischee einer Startup-Gründung ist in der Realität die absolute Ausnahme, wie eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 deutschen Startups ergeben hat. Lediglich 11 Prozent aller Startups wurden von den Gründern noch während des Studiums auf den Weg gebracht, nur in den seltensten Fällen gingen die Gründer noch zur Schule (1 Prozent). Und auch direkt im Anschluss an das Studium wurden nur 12 Prozent der Startups gegründet.

 

Bitkom zur Einigung von Union und SPD auf einen Koalitionsvertrag

Achim Berg, BITKOM

Zur Einigung von Union und SPD auf einen Koalitionsvertrag erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Der Koalitionsvertrag bedeutet für die Digitalpolitik einen riesigen Schritt nach vorne, vergleicht man ihn mit dem Sondierungspapier. Dort waren die Digitalthemen noch an den Rand gedrängt worden. Wir begrüßen sehr, dass die Digitalisierung nun eine stärkere Stellung in der Bundespolitik erhalten soll.

Koalitionsvertrag bleibt in der Digitalpolitik hinter den Erwartungen zurück

  • Dieter Kempf, BITKOM
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    Digitale Agenda für die Jahre 2014 bis 2017 angekündigt

  • Viele zukunftsweisende Vorschläge wurden nicht aufgegriffen

Berlin. Der Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung ist in der Digitalpolitik aus Sicht des Hightech-Verbands BITKOM hinter den Möglichkeiten zurückgeblieben. „Der Koalitionsvertrag ist für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft nicht der große Wurf“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „In den vorbereitenden Fachgruppen sind viele zukunftsweisende Vorschläge gemacht worden, die es allzu oft aber nicht in den Koalitionsvertrag geschafft haben.“