Larry Page

Amazon: Die Mitarbeiter als High-Performance-Meerschweinchen?

von Helge Weinberg

Amazon-Gründer Jeff Bezos ist nicht für eine mitfühlende Art bekannt. Seit einem Bericht in der New York Times (NYT) vom 15. August (http://www.nytimes.com/2015/08/16/technology/inside-amazon-wrestling-big-ideas-in-a-bruising-workplace.html) allerdings ist Empathie und Verständnis angesagt. Das dürfte einem Menschen schwer fallen, der laut dem NYT-Bericht Harmonie am Arbeitsplatz für überbewertet hält. „Der Artikel beschreibt nicht das Amazon, das ich kenne“, schrieb Bezos in einer E-Mail an die Mitarbeiter. Warum tun sich Menschen einen Job bei Amazon an? Hier der Versuch einer Erklärung.

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Jeff Bezos

Sind die Mitarbeiter bei Amazon Humankapital-Meerschweinchen, deren Leistungsfähigkeit bis zum Anschlag ausgereizt wird? Laut der NYT ist es so.

EY veröffentlicht Absolventenstudie: Studenten besinnen sich auf die Familie und suchen verlässliche Vorbilder

  • Ana-Christina Grohnert
    Ana-Christina Grohnert

    Familie wird für deutsche Absolventen immer wichtiger

  • „Absolventen erwarten von ihren Chefs, dass diese Verantwortung übernehmen
  • „Im Vergleich bevorzugen sie internationale Konzerne gegenüber Mittelständlern als Arbeitgeber
  • „Absolventen beklagen mangelnde Praxiserfahrung nach dem Studium und fühlen sich nicht ausreichend für eine Führungsaufgabe vorbereitet
  • „Führungspersönlichkeiten im Ranking: Barack Obama ist beliebtester Politiker, Winterkorn beliebteste Persönlichkeit der deutschen Wirtschaft und Jürgen Klopp landet vor der Queen

Stuttgart. Deutschlands Absolventen besinnen sich angesichts der gegenwärtigen unsicheren Zeiten wieder auf traditionelle Werte: An erster Stelle der Werte und Ziele der deutschen Nachwuchs-manager stehen Freunde und Familie. Für 74 Prozent ist dieses soziale Umfeld wichtig im Leben, ergab die aktuelle Absolventenstudie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY).

Kienbaum lässt die Katze aus dem Sack: Studie zur Arbeitgeber-Präsenz in privaten sozialen Netzwerken

Lisa Behrendt, Kienbaum
Lisa Behrendt, Kienbaum

Bad Soden (ghk). Lisa Behrendt sorgt für Aufmerksamkeit im Social Media Recruiting. Ihre neueste „Duftmarke“ im Web ist eine Studie zur Arbeitgeber-Präsenz in privaten sozialen Netzwerken.

Und als Bereichsleiterin Interactive/Online bei der Kienbaum Communications in Gummersbach hat die studierte Betriebswirtin auch die entsprechende Gründlichkeit bei der Konzeption der Studie und bei der Präsentation der Untersuchungsergebnisse bewiesen.


So zeigt die Kienbaum-Studie verblüffende neue Aspekte, die eigentlich nicht zum allgegenwärtigen Hype passen, auf.