Marktmonitor

Marktmonitor: Skill-Profile begehrter Freiberufler und Kandidaten

Hamburg. Auf projektwerk.com werden monatlich ca. 500 neue Experten-Profile veröffentlicht. Freiberufler und Kandidaten tragen ihre Skills und Projekterfahrungen ein und erhalten automatisch passende Jobangebote vorgeschlagen. Für Unternehmen auf der Suche nach Fachkräften bietet die projektwerk Datenbank einen großen Pool an Experten unterschiedlicher Fachrichtungen.

Marktmonitor: Stundensätze steigen dank Fachkräftemangel

Dr. Christiane Strasse, projektwerk
Dr. Christiane Strasse, projektwerk

Hamburg. Rund 32 Prozent der Freiberufler auf projektwerk fordern ein Honorar zwischen 60 und 80 Euro pro Stunde. Das ergab die Umfrage der Projektbörse unter rund 25.000 Mitgliedern. Mit 26 Prozent gab ein verhältnismäßig großer Anteil der Befragten an, in dem Stundensatzintervall 80 bis 100 Euro und somit deutlich über dem Durchschnitt zu liegen.

Damit sind die Stundensätze im laufenden Jahr gestiegen. Dies entspricht auch den Erwartungen der Freiberufler – in einer SOLCOM-Studie sagten 50 Prozent der Befragten, sie erwarteten steigende Stundensätze für das Jahr 2012.

Vorsichtiger Optimismus vor Hintergrund der Konjunkturerwartungen

Dr. Christiane Strasse, projektwerk
Dr. Christiane Strasse, projektwerk

Hamburg. Die optimistischen Meldungen aus der Wirtschaft überschlagen sich – so titelt die GfK seine Konsumklimastudie mit den Worten „Konsumklima im Sommerhoch“, das ifo-Institut spricht sogar davon, der ifo Geschäftsklimaindex befinde sich „im Steigflug“.

Diese positiven Zeichen wirken sich auch auf die Freelancer aus, auch wenn BFB-Präsident Dr. Ulrich Oesingmann bei der Vorstellung der aktuellen Stimmungsumfrage lediglich vom „verhaltenen Optimismus“ bei den Freien Berufen spricht. Verhalten ist dieser Optimismus vor allem angesichts gesunkener Stundensätze und fehlender Impulse aus der Politik. So lehnt der BFB beispielsweise die Idee der Gewerbesteuer für Freiberufler vehement ab.

Keine Konjunktur-Euphorie trotz Stabilisierung

Dr. Christiane Strasse

Hamburg. Zum Jahresbeginn zeigt der monatliche Marktmonitor von projektwerk ein ungleichmäßiges Bild. Tendenziell sank die Zahl der Projekte auf projektwerk.de im letzten Quartal des vergangenen Jahres leicht, hielt sich jedoch größtenteils über den Zahlen des vorangegangenen Quartals. Diese Entwicklung ist auch in den Konjunkturerwartungen der deutschen Wirtschaftsexperten sichtbar. So habe die Wirtschaftsdynamik im vierten Quartal 2009 nachgelassen, merkte das Statistische Bundesamt bei der Veröffentlichung des Jahresergebnisses des Bruttoinlandsproduktes 2009 an. Dies unterstützte auch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, dessen monatlich ermittelter Index im Dezember bereits zum vierten Mal in Folge sank. Dies bedeute laut ZEW http://www.zew.de/ keinesfalls ein Ende des Aufschwungs, jedoch sei der erneute Rückgang als ein Warnsignal zu verstehen, die Konjunktur-Euphorie nicht zu übertreiben.

Marktmonitor von projektwerk.de zeigt im ersten Quartal 2009 einen klaren Aufwärtstrend der Microsoft-Sprachen C#/.NET

Sebastian Witzmann
Sebastian Witzmann

Erstmalig gleichauf: C#/.NET-Projekte und J2EE/Java-Projekte

HAMBURG (20.04.2008) – Der von der Hamburger Projektbörse heute zum zwölften Mal veröffentlichte Marktmonitor zeigt erstmalig seit der ersten Daten-Erhebung einen gleich hohen Bedarf an Spezialisten für C#/.NET-Projekte wie für J2EE/Java-Projekte. Schon einmal, im November 2008, lagen die auf projektwerk.de veröffentlichten C#/.NET-Projekte nur knapp unter der Anzahl der veröffentlichten J2EE/Java-Projekte. Danach verzeichneten sie allerdings einen ähnlich starken Einbruch wie zuvor zu Jahres-Beginn 2008 und sanken um rund 50 Prozent. In diesem März erreicht C#/.NET nun erneut eine Spitze und die entsprechende Spezialisierung ist so gefragt wie J2EE/Java.

2007 und 2008 ganz im Zeichen individueller Software-Lösungen -J2EE/Java-Spezialisten bald gefragter als SAP-Spezialisten?

HAMBURG (19.01.2009) – Unternehmen wollen individuelle Softwarelösungen. Der Bedarf geht weg von SAP-, hin zu J2EE/Java-basierter Programmierung. Über den Zeitraum von zwei Jahren spiegelt sich dieser Trend im monatlich erhobenen Marktmonitor der Projektbörse projektwerk wider. So ist seit Beginn 2007 die Nachfrage nach J2EE/Java-Spezialisten insgesamt um etwa 50% gestiegen, die Nachfrage nach SAP-Spezialisten in derselben Zeit nur um etwa 25%. Auch schwankt die Anzahl der SAP-Projekte teilweise sehr stark, J2EE/Java-Projekte hingegen nehmen im gesamten betrachteten Zeitraum beinahe kontinuierlich zu. Heute liegen J2EE/Java-Projekte auf beinahe gleich hohem Niveau wie SAP-Projekte. Experten erklären dies mit dem Trend zu individuellen Softwarelösungen. Die Gründe lägen in den heute sehr speziellen Ansprüchen von Unternehmen an die Leistung ihrer Software. Anstatt eine Standard-Lösung von SAP sehr aufwendig an die eigenen Bedürfnisse anzupassen, sei häufig eine individuell programmierte Lösung auf Basis von J2EE/Java wirtschaftlicher und werde deshalb bevorzugt.