Mentoring

Gudrun Happich: Führungskräfte sollten Mentoren statt Coaches ihrer Mitarbeiter sein

von Helge Weinberg

Coaching der Mitarbeiter durch den Vorgesetzten? Geht das – und wenn ja, wie? Gibt es hier nicht einen Rollenkonflikt? Das Thema ist ein Dauerbrenner in der Personalerwelt. Helge Weinberg vom Crosswater Job Guide hat dazu zwei Executive Coaches befragt: Gudrun Happich vom Galileo Institut für Human Excellence und Corinna Lütsch von mentalenz. Ihre Antworten veröffentlichen wir in zwei Beiträgen. Hier kommt Gudrun Happich zu Wort. Ihre Meinung: Führungskräfte sollten Mentoren sein, als Coaches sind sie nicht geeignet.

Gudrun Happich

World of Work Studie von Monster zeigt: Hälfte der Millennials nicht selbstbewusst genug für Gehaltserhöhung

Thomas Zahay
Thomas Zahay

Internationale Umfrage analysiert die Millennials und bietet Hintergründe zu Ansprüchen und Vorstellungen der jungen Arbeitnehmer: Bedeutung des Gehalts, Work-Life-Balance, Attraktivitätskriterien bei Arbeitgebern.

Onboarding: Unternehmen sollen die Ideen der neuen Mitarbeiter für sich nutzen

von Helge Weinberg

Während sich im Personalmarketing die Innovationen häufen, führt das Onboarding ein eher verschwiegenes Dasein im Personalmanagement. Mit der Diskussion über die Candidate Experience gewinnen aber nicht nur Bewerber, sondern auch die neuen Mitarbeiter zunehmend an Aufmerksamkeit.

Peter M. Wald, Professor für Personalmanagement an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK), hatte auf der HR Edge (http://hr-edge.de) am 10. September Candidate Experience auch unter dem Aspekt des Onboardings betrachtet. Grund genug, dieses Thema in einem Gespräch ausführlich unter die Lupe zu nehmen. „Neue Mitarbeiter bieten ein Reservoir an Informationen. Sie sollten Möglichkeiten bekommen, ihre Ideen stressfrei einzubringen“, meint Wald. Die Fragen stellte Crosswater-Redaktionsmitglied Helge Weinberg.

 

Wegweisend: Prof. Dr. Peter M. Wald auf der HR-Edge
Wegweisend: Prof. Dr. Peter M. Wald auf der HR-Edge

Qualitätsstandards für erfolgreiches Mentoring

Forum Mentoring liefert Handlungsleitfaden für künftige Programme

Dr. Henrike Wolf

„Qualitätsstandards sind erforderlich, um Mentoring geschlechtergerecht zu gestalten.“ Davon ist Dr. Henrike Wolf vom Forum Mentoring e.V. als Bundesverband für Mentoring in der Wissenschaft überzeugt. Seit einigen Jahren ist der Verein bestrebt, Grundstandards zu entwickeln und umzusetzen, die ein hochwertiges Mentoring garantieren. Auf dem Messe-Kongress women&work am 8. Juni wird Forum Mentoring Beratungen zu dem Thema anbieten.

Mentoring – beliebt bei weiblichen und männlichen Studenten

Die Nachfrage unter jungen Führungskräften nach individueller Personalförderung steigt

Dr. Fee Steinhoff

Mehr als die die Hälfte der Studentinnen und Studenten halten Mentoring für wichtig. Das ergab der „Student Survey 2012“, den die Agentur ohne Namen – Veranstalter des bundesweit größten Messe-Kongresses für Frauen „women&work“ unter deutschen Studierenden durchführte.

Mentoring als Karriere-Tool noch unterschätzt

Studie zeigt: Frauen verkennen Wichtigkeit der Karriereförderung

Melanie Vogel

Bonn –   Mentoring ist als wirkungsvolles Instrument zur Karriereförderung bekannt. Viele Unternehmen investieren in diese Personalentwicklungsmaßnahme, um vor allem Frauen den Weg nach oben zu erleichtern. Doch die weiblichen Aspiranten selbst sind für dieses Karriere-Tool bislang wenig sensibilisiert. Darauf lässt das Ergebnis einer empirischen Untersuchung zum Thema „Arbeitgeberpräferenzen von Frauen“ schließen, die von den Veranstaltern des Messe-Kongresses women&work in Auftrag gegeben wurde.