Millenials

Zukunft der Arbeit: Kommt die „Soziale Organisation“?

Human Capital Trends-Studie 2018: Unternehmen sollen das zunehmende Führungsvakuum in der Gesellschaft füllen

  • Druck auf Unternehmen steigt: Der Wirtschaft wird mehr Handlungssicherheit zugetraut als der Politik
  • Millennials hinterfragen die ökonomischen und sozialen Prinzipen ihrer Arbeitgeber: Sie legen hohen Wert auf den sozialen Fußabdruck der Organisation, für die sie arbeiten
  • Mensch und Maschine: KI und Robotik verändern Rollen und Kompetenzen; einzigartig menschliche Fähigkeiten rücken in den Fokus

Ist die Wirtschaft ein vertrauenswürdigerer Adressat als die Politik, wenn es um die Gestaltung unseres Zusammenlebens geht? Viele Menschen weltweit scheinen genau dieser Ansicht zu sein: Wie die Globale Human Capital Trends-Studie 2018 von Deloitte „Der Aufstieg der ‚Sozialen Organisation‘“ zeigt, messen sie den Unternehmen eine zentrale Funktion im Hinblick nicht nur auf Einkommenssicherheit, sondern auch auf Diversity oder Gesundheitsvorsorge zu.

Das Büro als Kündigungsgrund – wie sich die Arbeitsumgebung auf die Arbeitnehmer auswirkt

  • Bastian Bauer, Mindspace

    Für jeden Zehnten der Generation Y war das Büro-Design schon einmal ein Kündigungsgrund

  • Jeder vierte Millennial (24,9%) fühlt sich durch das Design, Layout und Komfort des Büros müde
  • 17,6% der Deutschen findet die aktuelle Arbeitsumgebung langweilig und nicht inspirierend

 

Laut einer Umfrage des Coworking-Anbieters Mindspace in Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen OnePoll hat fast jeder sechste Deutsche (13%) und sogar jeder fünfte Millennial (18,4%) schon einmal einen potentiellen neuen Job aufgrund des schlechten Büro-Designs und der -Ausstattung abgelehnt. Für jeden Zehnten (10,8%) aus der Generation Y war das Büro-Design sogar schon einmal ein Kündigungsgrund. Bei der Suche nach einem neuen Job ist der Standort des Arbeitsplatzes und die Nähe zu Restaurants und Geschäfte für jeden siebten Millennial (14%) ein wichtiger Faktor. Getoppt wird dies vor allem durch Karrierechancen, die für rund jeden vierten Befragten der 18-34-Jährigen (26,7%) ausschlaggebend sind.

Fusion Days 2017: Recruiting zwischen künstlichen Welten und echten Emotionen

Ingolf Teetz

Wie der technische Fortschritt mehr Möglichkeiten, aber vielleicht auch mehr Unsicherheiten schafft. Ein Nachbericht vom diesjährigen milch & zucker-Event.

Fusion Days, das exklusive Kundenevent von milch & zucker und JobStairs, bietet erfahrungsgemäß jede Menge Momente zum gemeinsamen Nach-, Über- und Weiterdenken. So auch am 7. und 8. November 2017 in Gießen: Im stilvollen Ambiente des Hotelrestaurants Heyligenstaedt kamen insgesamt rund 120 Führungskräfte und Experten aus den Bereichen IT und Personal zusammen, um sich auszutauschen und von spannenden Vorträgen inspirieren zu lassen.

Generation Y trifft Chatbots

World of Work Studie von Monster zeigt: Hälfte der Millennials nicht selbstbewusst genug für Gehaltserhöhung

Thomas Zahay
Thomas Zahay

Internationale Umfrage analysiert die Millennials und bietet Hintergründe zu Ansprüchen und Vorstellungen der jungen Arbeitnehmer: Bedeutung des Gehalts, Work-Life-Balance, Attraktivitätskriterien bei Arbeitgebern.

Generationsübergreifendes Recruiting: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Wenn man sich den Hype um die Generation Y Revue passieren lässt, scheint es, als ob Recruiter das biblische Dogma zu ihrem Leitbild erkoren haben. GenY hier, GenY dort, alle noch so trivialen Facetten dieser Bevölkerungsgruppe werden unter die Lupe genommen. Kaum eine Analyse jedoch geht der Frage nach, wie denn Kandidaten der GenY in einem breiteren Alterssprektrum in den Betrieben integriert werden kann. Passen sich GenY-Mitarbeiter einem allgemein gültigen „Betriebsklima“? Wie geht die jüngere und ältere Belegschaft mit den Präferenzen und Abneigungen der GenY um? Die Hype-Engine bleibt Antworten auf solche Fragen schuldig.

Social Media Recruiting: Vorurteile und Realität

Jonah Manning

von Gerhard Kenk (Crosswater Job Guide)

Social Media Recruiting und Internet Sourcing spielen für die Personalbeschaffung eine wichtige Rolle. Beide Methoden hatten seit ihren Anfängen im Web 2.0 Zeitalter genügend Gelegenheit, sich mit Mythen und Vorurteilen zu umgeben – der Hype der HR-Blogger und Journalisten haben diese Tendenzen noch verstärkt. Andererseits werden natürlich auch die Vorurteile gehegt und gepflegt, und so verharrt die Verwirrung auf einem hohen Niveau und wird auch selten mit empirisch-basierte Fakten konfrontiert. Eine Bonanza für Medien, Journalisten. Blogger und selbsternannte Social Media Evangelisten.