Mittelmanager

Forsa-Studie: Zwei von fünf Managern der mittleren Führungsebene blockieren Veränderungsprojekte bei geringem Engagementlevel im Unternehmen

Stephan Penning

Zwei Drittel (66 Prozent) der Führungskräfte im mittleren Management treiben Veränderungsprozesse selbst oder unterstützen sie. 22 Prozent dagegen treten als Skeptiker auf, zwölf Prozent sogar als Bremser. Bei niedrigem Engagement von Führungskräften und Mitarbeitern steigt diese Quote deutlich: 41 Prozent der Mittelmanager ziehen im ‚Change‘ nicht an einem Strang mit dessen Förderern. Neben dem Wollen ist vor allem das Können der Mittelmanager oft ein Hinderungsgrund für erfolgreiche Veränderung. Das ist das Ergebnis der Untersuchung „Führungsbarometer“ des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Change-Beratung Penning Consulting.

Analyse: Unterstützung für Mittelmanager zahlt sich aus

  • Dr. Bibi Hahn
    Dr. Bibi Hahn

    Investitionen in Führungskräfte können Rendite erhöhen

  • Emotionale Intelligenz und konzeptionelle Fähigkeiten sind Schlüsselkompetenzen
  • Individuelle Ansätze versprechen mehr Erfolg

Mittelmanager nehmen eine wichtige Stellung in Unternehmen ein, erhalten aber häufig nicht die Unterstützung, die sie brauchen. Dabei wirken sich Investitionen in Führungskräfte positiv auf das Geschäftsergebnis aus. So erwirtschafteten Unternehmen, die sich am stärksten beim Thema Führungskräfteentwicklung engagierten, über einen Zeitraum von zehn Jahren eine mehr als doppelt so hohe Rendite wie andere Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Unternehmensberatung Korn Ferry Hay Group.