MoBolt

Die Fata Morgana der mobilen Bewerbung

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Seit geraumer Zeit gelingt es der HR-Branche nicht, einen großen Bogen um das Hype-Thema der mobilen Bewerbung zu machen. Die Experten von Umfragen, Nutzeranalysen, Studien oder die Verfasser von Pressemeldungen bekommen feucht glänzende Augen, wenn es um dieses vermeintliche Lieblingsthema geht. Jede Jobbörse braucht eine passende App für die mobile Bewerbung, jede Unternehmenskarriereseite braucht eine Lösung, Bewerber ereilt vermeintlich der Schlag, wenn sie nicht mit einer „One-Click-Bewerbung“ die zukünftigen Arbeitgeber von ihren überragenden Qualifikationen überzeugen können. Personalabteilungen und Recruiter finden es un-cool, wenn sie noch Papierbewerbungen bearbeiten müssen und sich nicht als Techno-Geek um den Bewerbungseingang von SmartPhone-Freaks kümmern können. Die Hype-Beteiligten vergessen schlicht zwei zentrale Fragen zu stellen, die das US-Magazin „Datamation“ schon 1974 provokativ formulierte:

  • Machen wir die Dinge richtig?
  • Machen wir die richtigen Dinge?

+++Breaking News: Indeed plant das Technologiegeschäft von MoBolt zu übernehmen

Chris Hyams
Chris Hyams

Arbeitgeber können mit der App mobile Bewerbungen von jeder Plattform und allen Jobsuchenden annehmen

AUSTIN, Texas – 24. Juni 2014 – Indeed, die weltweit führende Jobseite, plant die Übernahme des Technologiegeschäfts sowie von Vermögenswerten von MoBolt, einem Unternehmen für mobile Bewerbungs-Applikationen. Im Juni 2014 haben Untersuchungen von Indeed ergeben, dass fast 50 Prozent der Jobsuchenden mobil nach einer Arbeit suchen oder sich mobil auf eine Stellenausschreibung bewerben. Mit dieser Übernahme stellt Indeed nun sicher, dass Arbeitgeber von dieser Entwicklung profitieren und Bewerbungen künftig über ein mobiles Endgerät akzeptieren können, ohne dass sie ihre Infrastruktur verbessern oder in ihre IT eingreifen müssen.