Online-Jobbörsen

Persönlicher Kontakt zu Bewerbern immer wichtiger im Recruiting

Studie zeigt: Recruiter setzen verstärkt auf Networking und aktive Ansprache

Auch in Zeiten der Digitalisierung gewinnt der direkte Kontakt mit Bewerbern an Bedeutung. Zwei Drittel der Recruiter sehen Networking mit potenziellen Kandidaten und Talenten als wichtiges Zukunftsthema an. So geben 85 Prozent der Recruiter an, dass die aktive Kandidatenansprache im Web, das sogenannte Active Sourcing, bereits zu ihren Aufgaben gehört. Das zeigt die Studie „Recruiter Experience“ von stellenanzeigen.de und der meta HR Unternehmensberatung GmbH, die wissenschaftlich von Prof. Dr. Peter M. Wald von der HTWK Leipzig begleitet wurde. Befragt wurden 312 Recruiter zu ihrer Arbeitsweise, ihrem Selbstverständnis, ihren Tools und den Entwicklungsfeldern in der Branche.

Wegweisend: Prof. Dr. Peter M. Wald

Arbeitsmarkt 2017 in Deutschland: Jede 3. Stelle war in einer Großstadt ausgeschrieben

21 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in den 14 größten deutschen Städten, in denen aber nur rund 17 Prozent der Bevölkerung leben. Und die Zahl der Jobs wächst weiter, so war 2017 jede dritte freie Stelle (33,7%) in diesen 14 Städten ausgeschrieben. Jede 6. offene Stelle (15,4%) bezog sich auf eine Leitungsposition. In Stuttgart München und Frankfurt setzen über ein Drittel der freien Stellen einen akademischen Abschluss voraus. Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt sind ein gutes Pflaster für Young Professionals. Überdurchschnittlich hoch ist der Bedarf an gewerblichen Fachkräften in Bremen, Leipzig und Dortmund. Aushilfs- und Anlernkräfte haben dagegen in Stuttgart, München und Frankfurt besonders schlechte Karten. Diese und andere Zahlen und Informationen ergibt eine Auswertung von rund 2,6 Millionen Stellenanzeigen, die 2017 in Printmedien und Online-Jobbörsen erschienen sind.

 

 

Mobile Recruiting: Noch mehr als einen Klick entfernt

  • Agnes Koller

    85 % der getesteten Arbeitgeber haben eine mobil optimierte Karriere-Website

  • Aber: Durchgängig mobil optimierter Prozess ist oft noch Fehlanzeige
  • Bekleidungseinzelhandel, Personaldienstleistung sowie IKT vornean

Informieren ja, bewerben naja – so lautet das Fazit, was Mobile Recruiting in Deutschland betrifft. Die Studie BEST RECRUITERS 2017/18 hat unter anderem untersucht, wie offen die 423 Top-Arbeitgeber für die Bewerbung via Smartphone sind und inwieweit sie die technischen Rahmenbedingungen dafür erfüllen. Die getesteten Arbeitgeber sind auf einem guten Weg: Viele haben ihre Karriere-Website oder ihre Online-Stellenanzeigen mobil optimiert und damit auf das veränderte Informations- und Medienverhalten von Bewerbern reagiert. Aber erst gut jedes zweite Unternehmen geht konsequent den nächsten Schritt und setzt den gesamten Prozess mobil optimiert um. Hier vergeben sie Chancen, denn mit jedem Bruch im Bewerbungsprozess verlieren sie Kandidaten.

Neue Studie von index: Stellenanzeige bleibt weiterhin Mittelpunkt des Recruitings

Jürgen Grenz
Jürgen Grenz

Trotz der vielfach propagierten Recruiting-Trends wie Active Sourcing und Social Recruiting ist und bleibt die Stellenanzeige das zentrale Werkzeug in der Mitarbeitergewinnung. Fast zwei Drittel der Print-Anzeigen und mehr als die Hälfte der Online-Anzeigen führten im vergangenen Jahr unmittelbar zu einer Einstellung, so das Ergebnis einer aktuellen Studie von index Anzeigendaten aus Berlin. Jobbörsen und Printmedien erhielten dabei mit 60 Prozent den Hauptanteil der Recruiting-Budgets und sehen guten Zeiten entgegen. 40 Prozent der befragten Unternehmen geben an, dass sie ihre Stellenanzeigen-Budgets in den nächsten 12 Monaten aufstocken werden. An der Expertenbefragung von index Anzeigendaten haben sich mehr als 620 Unternehmen aus Deutschland beteiligt. Der Studien-Report kann kostenlos unter www.anzeigendaten.de/stellenanzeigen-report-2018/ bestellt werden.

 

Viele Unternehmen reagieren mit digitaler Kommunikationsstrategie auf fehlende Fachkräfte

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Kienbaum-Studie zum Umgang der Unternehmen mit dem demografischen Wandel

  • Die meisten Firmen arbeiten daran, ihre Arbeitgeberattraktivität zu steigern
  • Zwei von drei Unternehmen setzen dabei auf Employer PR
  • Gesundheitsmanagement ist die beliebteste Reaktion auf demografischen Wandel

Immer mehr deutsche Unternehmen merken, dass Fachkräfte in bestimmten Bereichen fehlen, und reagieren: Für 88 Prozent der Firmen ist eine digitale Kommunikationsstrategie ein wichtiges Mittel, um dem demografiebedingten Fachkräftemangel entgegenzuwirken und stärker für sich als Arbeitgeber zu werben. 71 Prozent der Unternehmen arbeiten intensiver an ihrer Arbeitgeberattraktivität, um sich bei den raren Spezialisten als interessanter Arbeitgeber zu empfehlen. Das ergibt eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum.

Wer wird „Deutschlands bestes Jobportal 2015“ aus Arbeitgebersicht?

Deutschlands beste Jobportale
Deutschlands beste Jobportale

Stimmen Sie mit ab und gewinnen ein Wellness-Wochenende von Jochen Schweizer.

Wie zufrieden sind Sie mit den von Ihnen genutzten Online-Jobbörsen?

Welche Jobbörse bringt Ihnen den gewünschten Recruiting-Erfolg?

Helfen Sie mit, den Markt für alle transparenter zu machen und teilen Ihre Erfahrungen mit ihren Kollegen. Der Zeitaufwand beträgt ca. 5 – 8 Minuten.

Hier geht’s direkt zur Befragung: https://jobboersencheck.de/fragebogen

Auf Europas größter Personalmesse, der „Zukunft Personal“ in Köln, werden die Ergebnisse präsentiert und die besten Jobbörsen ausgezeichnet. Die Gütesiegelverleihung findet statt im Rahmen des Thementages Candidate Experience am
16. September 2015 um 12.00 Uhr, Praxisforum 7, Halle 3.1.

http://www.competitiverecruiting.de/ThementagCandidateExperienceaufderZukunftPersonal.html

Social Media ein übertriebener Hype? Nein, aus Sicht der HR-Verantwortlichen ein wichtiger Bestandteil der zukünftigen Rekrutierungsstrategie im Kampf um die besten Talente

Ute Stümpel, Geschäftsführerin, PROFILO Rating-Agentur GmbH Hamburg
Ute Stümpel, Geschäftsführerin, PROFILO Rating-Agentur GmbH

Hamburg. Die eigene Karrierewebsite, Spezial- und klassische Online-Jobbörsen und Businessnetzwerke, wie Xing und Linked in, werden sich zukünftig im Rekrutierungsmarkt behaupten und Social Communities an Bedeutung gewinnen. TV, Videos, aber auch Twitter, werden einen geringeren Stellenwert verbuchen und Print-Stellenanzeigen weiterhin an Bedeutung verlieren.

Das sind die Zwischenergebnisse der am 18. Oktober 2010 erscheinenden Jobportalstudie der PROFILO Rating-Agentur aus Sicht von 457 HR-Verantwortlichen.