Printmedien

Europäer nutzen verstärkt Online-Jobbörsen zur Findung neuer Arbeitsplätze

Christian Erhart

Vorbei die Zeiten, in denen der hoffnungsvolle Jobkandidat -zig Zeitungsannoncen am Tag durchlesen muss.  Da das Internet für viele zur zweiten Heimat geworden ist, findet auch die Jobsuche vermehrt online statt. Was viele gefühlt zu wissen glauben, bestätigen die Ergebnisse der aktuellen Jobswype Umfrage vom September 2018. Teilnehmer aus ganz Europa gaben Auskunft darüber, wo sie nach neuen Jobs suchen. 33 Prozent der Österreicher tun dies online auf verschiedenen Jobbörsen, womit sie im europäischen Trend liegen. Deutlich darüber liegen Slowaken und Polen, mit 38 bzw. 40 Prozent, deutlich darunter Engländer und Ungarn mit 12 bzw. 10 Prozent.

Arbeitsmarkt 2017 in Deutschland: Jede 3. Stelle war in einer Großstadt ausgeschrieben

21 Prozent der Arbeitsplätze befinden sich in den 14 größten deutschen Städten, in denen aber nur rund 17 Prozent der Bevölkerung leben. Und die Zahl der Jobs wächst weiter, so war 2017 jede dritte freie Stelle (33,7%) in diesen 14 Städten ausgeschrieben. Jede 6. offene Stelle (15,4%) bezog sich auf eine Leitungsposition. In Stuttgart München und Frankfurt setzen über ein Drittel der freien Stellen einen akademischen Abschluss voraus. Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt sind ein gutes Pflaster für Young Professionals. Überdurchschnittlich hoch ist der Bedarf an gewerblichen Fachkräften in Bremen, Leipzig und Dortmund. Aushilfs- und Anlernkräfte haben dagegen in Stuttgart, München und Frankfurt besonders schlechte Karten. Diese und andere Zahlen und Informationen ergibt eine Auswertung von rund 2,6 Millionen Stellenanzeigen, die 2017 in Printmedien und Online-Jobbörsen erschienen sind.