Robert Walters

Equal Pay Day: Verdienstlücke bei Fach- und Führungskräften gering

Personalberatung registriert bei Unternehmen großen Wunsch nach Diversität

Frauen verdienen in Deutschland noch immer deutlich weniger als Männer. Laut statistischem Bundesamt beträgt die Lücke zwischen den Gehältern über alle Branchen und Berufe hinweg durchschnittlich 21 Prozent. Das liegt zum einen daran, dass von Frauen dominierte Arbeit, wie etwa im Pflege- und Gesundheitswesen, weniger gut bezahlt wird als die häufig von Männern ausgeübten technischen und IT-basierten Jobs. Zum anderen nimmt die Frau auch mit Beginn des neuen Jahrzehnts bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf die Hauptrolle ein.

Thomas Hartenfels

HR und Recruiting: Das wird 2020 wichtig

Geschwindigkeit und Flexibilität – das sind nach Einschätzung der internationalen Personalberatung Robert Walters die entscheidenden Faktoren für erfolgreiche Personalarbeit in diesem Jahr – vor allem, wenn es um das Gewinnen neuer Mitarbeiter geht.

Geschuldet ist diese Entwicklung der fortschreitenden Digitalisierung, die jetzt in den HR-Abteilungen ankommt. Neue HR-Technologien aber auch die durch positive digitale Erfahrungen gestiegenen Erwartungen von Bewerbern werden 2020 das Personalmanagement beschäftigen. Aus Headhunter-Perspektive wird es besonders wichtig werden, die Bewerbungs- und Einstellungsprozesse in Sachen Geschwindigkeit, Transparenz und Kommunikation mit den Kandidaten zu optimieren. Bei allen Digitalisierungsaktivitäten sollte der Mensch stets im Mittelpunkt stehen.

 

Robert Walters Gehaltsstudie 2020: Trend zu mehr Spezialisten, Gehälter bleiben relativ stabil

Im Jahr 2020 werden die internationalen Handelskonflikte und die Unwägbarkeiten des Brexits der deutschen Wirtschaft weiter zusetzen. Auch wenn der von vielen Experten vorhergesagte Konjunkturabsturz vorerst ausblieb, könnten in diesem Jahr einige Branchen besonders zu kämpfen haben. Zwar begreifen die meisten Unternehmen den digitalen Wandel als Chance, unterschätzen jedoch die tief greifende Disruption und die damit einhergehende Komplexität und Spezialisierung im Arbeitsalltag. Während der Bedarf an Generalisten abnimmt, halten die Unternehmen vermehrt Ausschau nach Fachkräften mit Nischenqualifikationen, hoch qualifizierten Young Professionals sowie erfahrenen Spezialisten.