Selbstwahrnehmung

Führungsstile: Wie Chefs sich selbst wahrnehmen

Dr. Sebastian Dettmers

Führungskräfte haben einen starken Einfluss auf die Leistung und den Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter. Ihr Verhalten wirkt sich in der Regel unmittelbar auf den Erfolg eines Teams aus. Daher sehen sich die meisten Führungskräfte in der Rolle eines Taktgebers für die Zusammenarbeit: 58 Prozent der befragten Vorgesetzten in Deutschland geben an, dass sie ihren Mitarbeitern eine klare Richtung vorgeben, damit keine Unsicherheiten entstehen. Das haben die Online-Jobplattform StepStone und die Personal- und Managementberatung Kienbaum in einer Studie unter 3.500 Führungskräften herausgefunden. Die Untersuchung zeigt, wie sich Chefs in Deutschland selbst wahrnehmen.

Studie: Frauen sind Männern bei führungsrelevanten emotionalen und sozialen Kompetenzen voraus

  • Dr. Bibi Hahn
    Dr. Bibi Hahn

    Größter Unterschied findet sich bei der Selbstwahrnehmung

  • Frauen zeigen stärker ein durchgehend empathisches Verhalten
  • Selbstkontrolle die einzige soziale Kompetenz, bei der Männer besser abschneiden

Emotionale und soziale Kompetenzen spielen eine immer wichtigere Rolle für Führungskräfte in Unternehmen. Im Umgang mit Mitarbeitern sind sie die Basis für ein effektives Leadership. Dabei zeigt sich, dass Frauen in diesen führungsrelevanten Kompetenzen fast durchgehend besser abschneiden als Männer. Zu diesem Ergebnis kommt eine globale Studie der Unternehmensberatung Korn Ferry Hay Group, für die über 55.000 Mitarbeiter aus 90 Ländern befragt wurden.