Slogan

Schlecker: Insolvenz ist geil – For You, vor Ort, for Nix

Employer Branding:  Niveau der Unternehmensführung nähert sich dem Kunden-Niveau.

Das Niveau der Werbeslogans entspricht dem niedrigen bis mittleren Bildungsniveau seiner Kunden.

Schlecker-Slogan

[ghk] Wie die WuV am 25.10.2011 berichtet, rechtfertigte der Leiter der Unternehmenskommunikation von Schlecker den Claim: Er richte sich an die „durchschnittlichen Schlecker-Kunden, die niederen bis mittleren Bildungsniveaus zuzuordnen sind“. Schlecker habe „renommierteste Marketing- und Marktforschungsagenturen beauftragt, unter diesen Gesichtspunkten eine optimale Parole für uns zu finden.“ Durch sein „provokant kalauerndes Denglisch“ bleibe der am Ende ausgewählte Claim besonders gut im Gedächtnis und liefere dazu kontroversen Gesprächsstoff. Der Slogan stammt übrigens von der Agentur Grey.

Employer Branding: Markenwerte versus Slogans?

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Christoph Beck

Prof. Dr. Christoph Beck, FH Koblemz
Prof. Dr. Christoph Beck, FH Koblemz

Spätestens nach „Geiz ist Geil“ haben Slogans sich ihren Weg in Verbraucherköpfe gebahnt und beeinflussen mehr oder minder erfolgreich deren Kaufentscheidungen. Bislang bediente sich dabei vor allem das Produktmarketing der durchdachten Wortschöpfungen, um Markenbotschaften und Alleinstellungsmerkmale absatzfördernd zu kommunizieren. Aber auch im Rahmen der Arbeitgeber(marken-)kommunikation finden Slogans ihre Anwendung. Bei Accenture heißt es „Be greater > you imagined“, bei Aldi Süd ist die Karriere eine Gerade und bei der Otto Group heißt es „Karriere machen. Zeichen setzen“ und bei der Lufthansa AG „Be who you want to be. Be Lufthansa“.