Sozialwirtschaft

Der soziale Arbeitsmarkt – eine Riesenchance für die Gesundheits- und Sozialwirtschaft?

Die Bundesregierung arbeitet an einem Gesetz zum sozialen Arbeitsmarkt. Langzeitarbeits­lose sollen öffentlich (mit)finanzierte Arbeitsplätze bekommen und dann bei der Arbeit so gecoacht und qualifiziert werden, dass ihre Leistungen für Gesellschaft und Wirtschaft nützlich werden. Tätigkeiten bei privaten Arbeitgebern, bei Kommunen, vor allem aber bei Sozial- und Pflegeeinrichtungen sind für den sozialen Arbeitsmarkt ins Auge gefasst. Eine Riesenchance für die Gesundheits- und Sozialwirtschaft, die ja bekanntlich händeringend nach Arbeitskräften sucht? Ja, aber nur wenn es gelingt, die Finanzierungskonditionen, die Qualifizierung und das Coaching so zu gestalten, dass es auf die Bedürfnisse der Branche passt.

Prof.Dr.Rolf.G.Heinze, Crossswater Job Guide
Prof.Dr.Rolf.G.Heinze

Noch gibt es keinen systematischen Austausch darüber, wie diese Passung erarbeitet werden kann. Dringend erforderlich ist deshalb eine neue Plattform für die gestaltungs­orientierte Zusammenarbeit zwischen der Arbeitsmarktpolitik einerseits und der Gesundheits- und Sozialwirtschaft andererseits. INNOlab 2018 will hier ein Zeichen setzen!

Chef-Gehälter in öffentlichen Unternehmen steigen um 3,4 Prozent

Dr. Martin von Hören (Foto: Roland Fischer)
Dr. Martin von Hören (Foto: Roland Fischer)

Kienbaum-Studie zur Geschäftsführer-Vergütung in öffentlichen Unternehmen

Geschäftsführer und Vorstände von öffentlichen Unternehmen erhalten mehr Gehalt als im Vorjahr: Die Grundbezüge steigen um durchschnittlich 2,4 Prozent, die Gesamtbezüge inklusive Bonuszahlungen sogar um durchschnittlich 3,4 Prozent. Das ergab eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum zu den Vorstands- und Geschäftsführerbezügen in öffentlichen Unternehmen. Die Studie basiert auf Daten von 2.447 Geschäftsführern und Vorständen aus 1.197 öffentlichen Unternehmen in Deutschland und bezieht sich auf das Jahr 2015.