SuperBowl

Hotdog oder Bratwurst – Zweikampf zwischenLinkedIn und XING geht weiter

Im XING-Hauptquartier in Hamburg werden sie sich vermutlich in’s Fäustchen lachen. Nach Börsenschluss in den USA wurden die jüngsten Quartals-Ergebnisse des Buisiness-/Recruiting-Netzwerks LinkedIn veröffentlicht – die Reaktionen und Einschätzungen der Börsen-Analysten kamen zu einer einhelligen, eher negativen Einschätzung. Aber Hamburger Schadenfreude ist nicht angesagt.

  • Gewinn pro Aktie im 4. Quartal 2015 beträgt $ 0,94 und übertrifft die Erwartungen der Analysten um $ 0,16.
  • Der Umsatz wurde um 34,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf $ 861,9 Millionen verbessert, damit wurden die Erwartungen der Analysten um $ 4.31 Millionen übertroffen.
  • Für das 1. Quartal 2016 wird ein Umsatz von $ 820 Millionen geschätzt; der überwiegende Einschätzung der Analysten liegen bei $ 866,7 Millionen.
  • Die Umsätze für das Geschäftsjahr 2016 werden auf $ 3,6 – $ 3,65 Milliarden geschätzt, der Gewinn pro Aktie wird mit $ 3,05 bis $ 3,20 erwartet. Diese Zahlen unterschreiten die überwiegende Einschätzung der Analysten in Höhe von $ 3,91 Milliarden Umsatz bzw. $ 3,67 Gewinn pro Aktie.
  • Im nachbörslichen Handel verlor die LinkedIn-Aktie 19%. In der Folge sank der Kurs der LinkedIn-Aktie um 27.5%.

Die Einschätzung der Börsianer kann so auf den Punkt gebracht werden: Gute Ergebnisse, die über den Erwartungen liegen – schlechte Aussichten für die Zukunft.