Thorsten Alsleben

Bundestagsmandat ist kein Karrierebeschleuniger: 15 Prozent der Ex-MdB nach fünf Monaten noch arbeitslos

Thorsten Alsleben
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Kienbaum-Studie unter ausgeschiedenen Abgeordneten

 

Gummersbach. Fast 15 Prozent der aus dem Bundestag ausgeschiedenen Abgeordneten waren rund fünf Monate nach der Bundestagswahl noch arbeitslos. Die Mehrheit der Ex-MdB ist freiberuflich, selbstständig oder im eigenen Unternehmen tätig. Etwa ein Viertel befindet sich im Ruhestand. Jeder Fünfte der im Jahr 2013 ausgeschiedenen Abgeordneten hat ein Jahresbruttoeinkommen von weniger als 30.000 Euro. Nur 30 Prozent verdienen mehr als sie vorher als Abgeordneter erhalten haben. Dies ergab eine anonyme Umfrage der Unternehmens- und Personalberatung Kienbaum unter ausgeschiedenen Abgeordneten aller Fraktionen.

Deutsche Unternehmen vertrauen dem Euro / Kienbaum-Studie zeigt positive Effekte der Währungsunion

Wirtschaft traut am ehesten der CDU die Euro-Rettung zu

Thorsten Alsleben
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Gummersbach. Von allen Parteien trauen die deutschen Unternehmen am ehesten der CDU zu, die Euro-Krise zu lösen. Die Parteineugründung „Alternative für Deutschland“ wird von der großen Mehrheit abgelehnt. Dies ergab eine Umfrage der Managementberatung Kienbaum unter Führungskräften der deutschen Wirtschaft. Die von der SPD geforderten Euro-Bonds lehnen die Unternehmen ab und das Krisenmanagement der Bundesregierung bewerten sie mehrheitlich positiv. Insgesamt werten die deutschen Unternehmen die Auswirkungen des Euro auf ihre Geschäftstätigkeit positiv und wollen den Euro in der jetzigen Form beibehalten.

Frauen-Anteil in der Regierung: Besser als Wirtschaft, schlechter als gefordert

Kienbaum-Studie zu Frauen in Führungspositionen der Bundesregierung

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Berlin. Die Bundesregierung erreicht die in der Politik geforderten Quotenvorgaben von 30 bis 40 Prozent für Frauen in Führungspositionen selber nicht. Laut einer aktuellen Studie der Unternehmens- und Personalberatung Kienbaum mit dem Titel „FRAUEN – MACHT – REGIERUNG“ erreichen Kanzleramt und Ministerien bezogen auf alle Führungskräfte insgesamt einen Frauenanteil von knapp 25 Prozent. Wenn man nur die oberste Führungsebene (Kanzlerin, Minister, beamtete Staatssekretäre) betrachtet, beträgt der Frauenanteil 29 Prozent. In Bezug zu ihrem Anteil an den Beschäftigten sind Frauen in allen Ministerien in den Führungsetagen unterrepräsentiert.