TNS Infratest

Die Meinungsbildung verschiebt sich immer schneller ins Internet

Dr. Holger Schmidt
Dr. Holger Schmidt

Von Netzökonom Dr. Holger Schmidt

Die gedruckten Zeitungen sind die großen Verlierer des Medienwandels: Seit 2005 ist der Anteil der Menschen in Deutschland, die sich in einer Zeitung über das aktuelle Geschehen informiert haben, von 51 auf 35 Prozent gefallen. Dieser Bedeutungsverlust hat sich in dieser Dekade in absoluten Zahlen sogar beschleunigt, vor allem unter jungen Menschen: Sank der Anteil der Menschen, die gedruckte Zeitungen als ihre wichtigsten Informationsquellen bezeichneten, zwischen 2005 und 2009 nur um 2,7 Prozent im Jahr, hat sich dieser Wert seit 2010 auf durchschnittlich 4,7 Prozent im Jahr erhöht, zeigen Zahlen, die das Institut für Demoskopie Allensbach in seiner Computer- und Technikanalyse erhebt und mit freundlicherweise jedes Jahr zur Verfügung stellt.

Digitalisierung und HR-Management: unerledigte Hausaufgaben

Kai Anderson
Kai Anderson

Studie „Benchmarking HR Digital Transformation“ der Unternehmensberatung Promerit AG zeigt Defizite auf.

Die Personalabteilungen in Deutschland sind unzureichend für die im Zusammenhang mit der Digitalisierung entstehenden Herausforderungen gerüstet. Das ist das Ergebnis einer von der Unternehmensberatung Promerit durchgeführten Studie. Zwar hat sich schon über die Hälfte der befragten HR-Abteilungen auf den Weg gemacht, aber es bestehen Defizite, vor allem in der Digitalisierung der eigenen Prozesse. Dabei bietet eine aktive Rolle in der Digitalisierung HR gute Möglichkeiten, den eigenen Anspruch als Partner für die Umsetzung von Unternehmensstrategien umzusetzen.