Uni Frankfurt

Herausforderung Social Recruiting

Soziale Netzwerke bei Jobsuchenden und Karriereinteressierten beliebt

Prof. Dr. Tim Weitzel

Eschborn. In Kürze findet die re:publica statt, die Konferenz zum Thema Blogs, soziale Medien und digitale Gesellschaft. Die Besucherzahlen haben sich seit 2007 vervierfacht – ein Beleg für die weiterhin wachsende Bedeutung von Social Media. Auch in der Personalrekrutierung werden Social Media-Anwendungen immer wichtiger, weil sie neue Chancen für Unternehmen eröffnen. Werden diese – vielleicht für viele Unternehmen noch sehr neuen Kanäle – richtig genutzt, können sie vom direkten Kontakt mit interessanten Kandidaten profitieren, sich als Arbeitgeber präsentieren und Kandidaten erreichen, die sonst nur schwer zu finden sind. Social Media gehören in Deutschland zu den fünf wichtigsten externen Trends, die die Personalbeschaffung in den nächsten Jahren beeinflussen werden.

Studie „Recruiting Trends 2009 Schweiz“: Auch bei schwieriger Wirtschaftslage wird im Ausland rekrutiert

Zürich, 7. Mai 2009 – Der Fachkräftemangel scheint sich unabhängig der negativen Konjunktur weiter zu verschärfen. Fast jedes dritte Schweizer Grossunternehmen rechnet damit, dass die Besetzung der für das Jahr 2009 geschätzten Vakanzen schwierig wird. Diesem anhaltenden Mangel an geeigneten Kandidaten gedenken die Rekrutierer auch in der Krise mit der Personalsuche jenseits der Grenzen zu begegnen. Diese und andere interessante Ergebnisse resultieren aus der Studie „Recruiting Trends Schweiz 2009″, die  Monster Schweiz zum dritten Mal in Folge publiziert. Durchgeführt wurde sie zwischen Dezember 2008 und März 2009 bei den Schweizer Top-500-Unternehmen (Rücklaufquote: 13,2 Prozent), vom Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Frankfurt am Main und Bamberg.