Arbeitsmarkt Jobbörsen

Monster Employment Index in Deutschland sinkt im Januar

Marco Bertoli (Monster Deutschland)

Escborn. Im Januar zeigt der deutsche Online-Stellenmarkt ein saisonales Tief mit einem Minus von fünf Punkten. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies ein Minus von 16 Prozent. Die deutlichsten Verluste bei den Online-Stellenangeboten verzeichnet dabei der Gesundheitssektor, der 20 Punkte im Vergleich zum Dezember einbüßt, gefolgt vom Finanzbereich (-13 Punkte) und dem Steuerwesen (-11 Punkte). Positiv entwickelt sich im Januar hingegen die Online-Nachfrage im Gastronomie- und Tourismusbereich (+3 Punkte), im Mediensektor (+2 Punkte) sowie im Sektor Forschung und Entwicklung (+1 Punkt). Unter den Berufsgruppen sind es vor allem Dienstleister und Verkäufer, die die stärksten Verluste im Monatsvergleich aufweisen (-12 Punkte); stabile Nachfrage besteht lediglich nach Anlagen- und Maschinenbedienern. Auf regionaler Ebene ist Sachsen das einzige Bundesland, das eine leicht gestiegene Nachfrage vorweisen kann (+1 Punkt), wobei Hessen mit zehn Punkten das stärkste Minus verzeichnet.

„Der deutsche Arbeitsmarkt hat sich im letzten Quartal des vergangenen Jahres relativ stabil gezeigt“, so Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Der leichte Abschwung am Arbeitsmarkt im Januar kann weitestgehend auf saisonale Faktoren zurückgeführt werden und hat keinen starken Einfluss auf die Stabilität der Online-Nachfrage in Deutschland.“

Der Monster Employment Index erhebt monatlich die Zahl der im Internet angebotenen Stellen und wertet dabei für Deutschland die Stellenangebote von 280 Unternehmenswebseiten sowie mehr als zehn Online-Stellenbörsen aus.

Die Ergebnisse des Monster Employment Index für die vergangenen 13 Monate:

Jan 10 Dez 09 Nov 09 Okt 09 Sep 09 Aug 09 Jul 09 Jun

09

Mai

09

Apr

09

Mär

09

Feb

09

Jan

09

97 102 102 101 103 105 104 106 108 116 121 125 115

Anmerkung: Der Wert 100 präsentiert die durchschnittliche Zahl der Stellenangebote, die im Zeitraum Dezember 2004 – November 2005 erfasst wurden.

Schwache Nachfrage vor allem im Gesundheitswesen; positiver Trend im Marketing- und Tourismusbereich

Während sich im Vergleich zum Dezember 2009 das Online-Stellenangebot im Gesundheitswesen (-20 Punkte) negativ entwickelt, zeigt die Nachfrage im Jahresvergleich hier jedoch ein Plus von 41 Punkten; die beste Jahresentwicklung unter den Industriesektoren. Im Vergleich zum Vormonat ebenfalls rückläufig ist die Nachfrage im Finanzbereich (-13 Punkte) sowie im Steuerwesen (-11 Punkte). Den deutlichsten Jahresrückgang verzeichnen hingegen die Ingenieure (-36 Prozent) und der Produktionsbereich (-33 Prozent).

Fast alle Berufskategorien weniger nachgefragt

Die negative Entwicklung der Online-Nachfrage im Januar zeigt sich bei fast allen Berufsgruppen. Lediglich die Anlagen- und Maschinenbediener bleiben im Vergleich zum Vormonat stabil. Online-Angebote für Dienstleister und Verkäufer zeigen im Januar die deutlichsten Verluste mit einem Minus von zwölf Punkten. Ebenfalls weniger gefragt sind Bürokräfte und Landwirte, die jeweils sechs Punkte im Vergleich zum Dezember verlieren. Im Jahresvergleich verzeichnen die Landwirte den größten Zuwachs mit einem Plus von zehn Punkten. Im Vergleich zum Januar 2009 erfahren die Anlagen- und Maschinenbediener (-32 Punkte) die stärksten Verluste.

Wachstum in Sachsen; Hessen schwächste Region

Sachsen ist das einzige Bundesland, das im Monatsvergleich mit einem Punkt (ein Prozent) eine leicht positive Job-Entwicklung zeigt. In allen weiteren Ländern nehmen die Online-Jobangebote im Januar ab. Am deutlichsten verliert Hessen (-10 Punkte) im Vergleich zum Dezember. Im Jahresvergleich heben sich Baden-Württemberg (+4 Punkte), Mecklenburg-Vorpommern (+2 Punkte) und Sachsen (+2 Punkte) mit einem Plus hervor.

Die Ergebnisse des Monster Employment Index für Dezember im europäischen Vergleich:*

Frankreich              101 (-9)

Deutschland            97 (-5)

Niederlande             83 (-6)

Belgien                   87 (-11)

Schweden               108 (-8)

Italien                    110 (-11)

Großbritannien         111 (-9)

Europa                      93 (-7)

* Die in Klammern angegebene Zahl gibt die Veränderung zum Vormonat in Indexpunkten wieder.

Weiterführende Informationen zum Monster Employment Index finden Sie im

Internet unter: http://about-monster.com/employment-index

Über Monster Deutschland

Monster Deutschland (www.monster.de) ist das bekannteste und meistgenutzte private Online-Karriereportal in Deutschland* mit einem umfassenden Service- und Informationsprogramm rund um Beruf und Karriere. Das Unternehmen bringt Arbeitgeber und qualifizierte Arbeitskräfte auf allen Karrierestufen zusammen und bietet Jobsuchenden passgenaue Unterstützung für die individuelle Karriereplanung. Firmensitz der Monster Worldwide Deutschland GmbH ist Eschborn bei Frankfurt/Main. Die Monster Worldwide Deutschland GmbH ist ein Tochterunternehmen der Monster Worldwide Inc. mit Sitz in New York. Monster Worldwide ist seit 1994 ein weltweit führendes Portal für Online-Rekrutierung und unterstützt Menschen dabei, ihre Lebensziele zu verwirklichen. Monster Worldwide ist in Märkten in Europa, Nordamerika, Lateinamerika und Asien präsent. Monster Worldwide ist an der New York Stock Exchange gelistet (NYSE: MWW) und im Aktienindex S&P 500 notiert.

*TNS Infratest-Studie – November 2009

Monster Worldwide Deutschland GmbH
Alexandra Güntzer
Tel: 0049.6196.9992-688
E-Mail: alexandra.guentzer@monster.de
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