• Umfrage: Viele Nutzer greifen von unterwegs auf Online-Netzwerke zu
  • Smartphones und Tablets verstärken den Trend zur mobilen Nutzung
Prof. Dr. Dieter Kempf

Berlin. Die sozialen Online-Netzwerke werden mobil. 41 Prozent aller Mitglieder von Online-Communitys greifen von unterwegs auf die Netzwerke zu. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM hervor. „Soziale Online-Netzwerke gehören längst zum Alltag vieler Menschen. Dank der steigenden Verbreitung von Smartphones, Tablet Computern und mobilen Internetverbindungen können sie inzwischen fast überall genutzt werden“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Das mobile Netzwerken ist besonders bei den Jüngeren beliebt. 57 Prozent der 14- bis 29-Jährigen greifen von unterwegs auf Facebook, StudiVZ oder andere Netzwerke zu. Bei der Generation 50-Plus sind es erst 34 Prozent. Auffällig ist, dass fast die Hälfte (48 Prozent) der Männer ihre Kontakte mobil pflegt, aber nur ein Drittel der Frauen.

Die steigende Mobilität zeigt sich auch bei der Frage, mit welchen Geräten die Netzwerke genutzt werden. Zwar greifen 71 Prozent der Community-Mitglieder von einem stationären PC auf die Netzwerke zu, aber Notebooks und Netbooks folgen mit 69 Prozent dicht dahinter. Für eine mobile Nutzung spricht in jedem Fall der Einsatz eines Smartphones. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Community-Mitglieder nutzt das Smartphone für die Kontaktpflege und bereits 7 Prozent einen Tablet Computer.

 

Nach den Ergebnissen der Umfrage sind 74 Prozent der Internetnutzer in Deutschland in mindestens einem Online-Netzwerk angemeldet. Zwei Drittel nutzen dieses auch aktiv. 71 Prozent der aktiven Nutzer von Online-Netzwerken sind Frauen, 61 Prozent Männer.

 

Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut Forsa deutschlandweit 1.023 Personen ab 14 Jahren befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

 

Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. vertritt mehr als 1.600 Unternehmen, davon über 1.000 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik und eine zukunftsfähige Netzpolitik ein.

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