Prof. Dr. Dieter Kempf

Internetnutzer werden misstrauisch

  • Prof. Dr. Dieter Kempf
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    Jeder Fünfte vertraut nach PRISM staatlichen Stellen überhaupt nicht mehr

  • Zwei Drittel halten ihre Daten im Netz für gefährdet
  • Nur eine Minderheit nutzt Verschlüsselung und Anonymisierungsdienste

Berlin. Die Ausspähaktionen von US- und britischen Geheimdiensten haben das Vertrauen der deutschen Internetnutzer in Staat und Behörden massiv einbrechen lassen. 58 Prozent der Internetnutzer vertrauen ihnen aktuell wenig oder überhaupt nicht, wenn es um den Umgang mit persönlichen Daten im Netz geht. Nur rund ein Drittel (34 Prozent) gibt an, staatlichen Behörden sehr starkes oder starkes Vertrauen entgegenzubringen. Vor zwei Jahren hatte noch mehr als die Hälfte der Internetnutzer (52 Prozent) sehr starkes oder starkes Vertrauen in staatliche Stellen, 40 Prozent sprachen von weniger starkem oder überhaupt keinem Vertrauen.

Social Media lösen Kulturwandel in Unternehmen aus

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Mitarbeiter teilen ihr Wissen und übernehmen mehr Verantwortung

  • Social Media zunehmend relevant für den Geschäftserfolg
  • BITKOM-Studie zum Einsatz von Social Business in der ITK-Branche

Berlin. Der Einsatz von Social Media löst in vielen Hightech-Unternehmen einen Kulturwandel in Richtung einer offeneren Kommunikation aus. Das hat die Studie „Einsatz und Potenziale von Social Business“ des Bundesverbands BITKOM ergeben. Danach nutzen 59 Prozent der IT-Unternehmen Social Media sowohl für die interne als auch für die externe Kommunikation. „Der Einsatz von Social Media fördert eine offene Kommunikationskultur“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Das Teilen von Informationen wird selbstverständlich, Herrschaftswissen wird aufgelöst.“ Die Folge:

Überall sozial vernetzt

  • Umfrage: Viele Nutzer greifen von unterwegs auf Online-Netzwerke zu
  • Smartphones und Tablets verstärken den Trend zur mobilen Nutzung
Prof. Dr. Dieter Kempf

Berlin. Die sozialen Online-Netzwerke werden mobil. 41 Prozent aller Mitglieder von Online-Communitys greifen von unterwegs auf die Netzwerke zu. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM hervor. „Soziale Online-Netzwerke gehören längst zum Alltag vieler Menschen. Dank der steigenden Verbreitung von Smartphones, Tablet Computern und mobilen Internetverbindungen können sie inzwischen fast überall genutzt werden“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Sicherheit und Bedienungsfreundlichkeit sind Top-Kriterien für soziale Netzwerke

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Prof. Kempf: „Offene Kommunikation und Schutz der Privatsphäre zusammenführen“

  • 40 Millionen Bundesbürger sind Mitglieder in Communitys
  • Zwei von drei Nutzern fehlen noch Informationen zu Datenschutz
  • Die wichtigsten Tipps des BITKOM zur Privatsphäre

Berlin – Bei der Auswahl eines sozialen Netzwerks sind den Nutzern nach eigenen Angaben drei Aspekte besonders wichtig: Datensicherheit, Privatsphäre und Benutzerfreundlichkeit. Das geht aus einer Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM hervor. Dabei gaben 96 Prozent der Nutzer an, bei

Am Arbeitsplatz, zu Hause oder im Urlaub: Erreichbarkeit ist für die meisten selbstverständlich

  • 88 Prozent außerhalb der Arbeitszeit per Handy oder E-Mail ansprechbar
  • Fast ein Drittel der Berufstätigen ist jederzeit erreichbar
  • Arbeitgeber sollten klare Vorgaben machen
Prof. Dr. Dieter Kempf

Berlin. Die Grenzen zwischen Job und Privatleben verschwimmen mit der steigenden Verbreitung moderner Kommunikationsmedien immer mehr. So sind 88 Prozent der Berufstätigen auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten für Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte per Internet oder Handy erreichbar. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM ergeben. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren gaben erst 73 der Berufstätigen an, nach Arbeitsschluss erreichbar zu sein. „Eine klare Trennung zwischen Job und Arbeit gibt es für die meisten Berufstätigen nicht mehr“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Laut Umfrage sind 29 Prozent der Arbeitnehmer jederzeit für berufliche Zwecke telefonisch oder per E-Mail erreichbar. Weitere 45 Prozent sind nur zu bestimmten Zeiten außerhalb der Arbeitszeiten erreichbar, zum Beispiel am Abend oder am Wochenende. 15 Prozent geben an, dass sie nur in Ausnahmefällen erreichbar sind.