Personalmanagement: Warum Sie jetzt handeln sollten!

Udo Wirth
Udo Wirth

Lippenbekenntnisse allein reichen nicht aus. Nur mit global denkenden, erfolgs- und leistungsorientierten Mitarbeitern erhalten Sie Aufwind für eine erfolgreiche Zukunft in der sich entwickelnden Weltwirtschaft.

Sätze wie „Mitarbeiter sind die Grundlage unseres Erfolgs“ oder auch „Mitarbeiter sind unser wichtigstes Potenzial“ gehören derzeit wohl zu den häufigsten Aussagen, wenn es um Personalmanagement geht. Man findet sie unter anderem in Stellenanzeigen und Firmenbroschüren, auf Homepages und Karrieremessen. Bei einem genaueren Hinsehen jedoch folgt dieser Aussage oft eine gähnende Leere, die obendrein mit theoretischen Statements oder ominösen Begriffen wie ‚Work-Life-Balance‘ (als ob Arbeiten nicht zum Leben gehört) hinterlegt wird. Harte Fakten, denen Taten folgen, sind dem gegenüber selten zu finden. Wo bleibt die konkrete Auseinandersetzung mit dem Thema ‚zukunftsfähiges Personalmanagement‘?

Denn eines ist klar: Jede strategische Unternehmensentscheidung hat immer auch eine Auswirkung auf die Menschen und ihre Positionen im Unternehmen. Und genau diese Auswirkungen gilt es von Anfang an zu bedenken sowie durch vorausschauende Planungen positiv zu lenken.

Wie entscheidend das ist, zeigt, dass selbst Banken mittlerweile bei der Unternehmensbewertung zunehmend auch auf alternative Kriterien wie z. B. den Human-Potential-Index (HPI) setzen. Und bereits 2007 belegte eine Studie des Arbeitsministeriums, dass allein Motivation und Engagement der Mitarbeiter zu 30% den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens beeinflussen. Wie wichtig sind dann erst recht Kriterien wie Ausbildung, fachliches Know-How beziehungsweise Berufserfahrung der Mitarbeiter?

Schlussfolgerung ist also: Dass es dringenden Handlungsbedarf gibt, zeigt sich noch von einer ganz anderen Seite: Wer hat nicht von der jüngsten Studie des BDI gehört, wonach bis zum dem Jahr 2014 der deutschen Wirtschaft rund 220.000 Ingenieure, Naturwissenschaftler und Techniker fehlen werden? Mangelnde Technikbegeisterung, Defizite im gesamten Schulund Ausbildungswesen sowie demografische Faktoren sind die wesentlichen Gründe hierfür.

Das bedeutet:  Die Zukunftsfähigkeit der Mitarbeiter sichert die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.

Der grundsätzliche Mangel an High-Tech-Nachwuchs und die demografische Entwicklung zwingen im Grunde jedes einzelne Unternehmen, jetzt selbst zu handeln. Nur wenn es uns gelingt, in der gesellschaftlichen Entwicklung und Einstellung einen Wandel herbeizuführen, wird Deutschland fit werden für die Zukunft und sich dem globalen Wettbewerb stellen können.

Human Capital Creating

Auch wenn momentan schon Stimmen zu hören sind, dass für uns die größten Auswirkungen der Globalisierung schon vorbei sind – ich behaupte das Gegenteil: Die Weltwirtschaft wird sich in den nächsten Jahrzehnten völlig neu ausrichten. Die Masse der Menschen und Konsumenten sowie die Größe und Stärke der Märkte bestimmen künftig, was gebraucht und entwickelt wird und schließlich auch: was und wo man künftig produziert. Bei einer heutigen Weltbevölkerung von bald 7 Milliarden Menschen sind wir mit unseren heute ca. 82 Millionen Einwohnern in Deutschland nur „das Schwarze unter dem Fingernagel“. In dieser explodierenden globalen Entwicklung haben wir nur eine Chance, unsere Standards zu halten: mit Know-How, Kreativität und vor allem Leistungsorientierung die Zukunftsnischen entdecken und besetzen. Deshalb dürfen Wissensdurst, Leistungsbereitschaft, Erfolgsorientierung und Flexibilität bei unseren Mitarbeitern in Deutschland nicht Mangelware werden!

Was dies für das einzelne Unternehmen in Bezug auf die Bereiche Personalmanagement und Personalpolitik bedeutet? Wir antworten: „Human Capital Creating betreiben, d. h. in der gesamten Personalentwicklung auf die oben genannte Zukunftsfähigkeit achten – angefangen von der Beschaffung bis hin zur Aus- und Weiterbildung und dem Einsatz von Mitarbeitern. Dem Such- und Auswahlsowie Integrationsprozess sollte höchster Stellenwert beigemessen werden! Es gilt, Mitarbeiter zu beschäftigen, die zum Unternehmer und zu den Zielen seines Unternehmens passen.

Wer heute, in der Krise, schon an den Mangel von Morgen denkt, forciert die Nachwuchsarbeit und fördert Wissen und Technologie-Entwicklungen. Unternehmer können an der Lösung dieser gesellschaftlichen Defizite mitwirken, indem sie Leistungswillen stärken und globales Denken fördern. Ich denke, Arbeit muss heute wieder ein integrierter Bestandteil unseres Lebens werden und darf nicht nur ein Sonderteil (Work-Life-Balance!) davon sein“.

Vor allem in Mittelstands-Unternehmen finden sich heute schon oft gute Ansätze, die genau in diese Richtung gehen. Zwar resultieren diese leider nicht immer aus einer grundlegenden Einsicht heraus, sondern aufgrund marktspezifischer Notwendigkeiten wie  Kostendruck oder Nachwuchsprobleme. Doch gilt es, hier weiter zu machen! Warum verabschieden wir uns nicht einfach von gewohnten „theoretischen und sozialen Spielwiesen“? Schon klar, wichtige Errungenschaften wie moderne Arbeitszeitmodelle, soziale Rahmenbedingungen, Führungstheorien, usw. gehören natürlich nicht grundsätzlich abgeschafft, aber sie gehören auf den Prüfstand der sich entwickelnden „Weltkonkurrenz“!

Udo Wirth

Geschäftsführung

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