Udo Wirth

Der „lästige“ Bewerberkontakt

Von Udo Wirth, b e r a t u n g s g r u p p e w i r t h + p a r t n e r

Udo Wirth
Udo Wirth

Obwohl sich die Unternehmen in den letzten Jahren zunehmend in ihren Employer-Branding-Aktivitäten gegenseitig überbieten und auf fast jeder Firmen Homepage entsprechend ausführlich über die Personalmanagement-Strategien und -Angebote berichtet wird, hört man immer noch laufend ein Wehklagen über mangelnde Bewerberresonanz. Gerade im Bereich von Spezialisten und Fachkräften, vor allem im Mittelstandsumfeld in den High-Tech-Branchen, wird immer betont, wie schwer es doch ist, entsprechend viele und geeignete Bewerber zu finden – obwohl man doch jetzt alles unternimmt und anbietet, um ausreichend Interesse zu wecken: die Aussagen über das Personalmanagement im Unternehmen wurden „aufgepeppt“, tolle soziale Angebote entwickelt, die Personalabteilung verstärkt, doch noch immer bekommt man oft unzufriedene Ergebnisse.

Gehaltsreport Elektronikbranche

Udo Wirth
Udo Wirth, semica

Was verdienen Fach- und Führungskräfte in der Elektronikbranche? Wie lange arbeiten Sie im Schnitt? Und wie wechselwillig sind die begehrten Ingenieure? Antworten liefert das neue Fachmagazin für die Ingenieurkarriere „HIRED“, das von der Elektronikzeitschrift „Elektronikpraxis“ produziert wird.

24.313 Euro im Jahr – so viel mehr verdient der durchschnittliche bayrische Angestellte (66.474 Euro) der Elektronikbranche verglichen mit seinem Fachkollegen in Sachsen-Anhalt (42.161 Euro). Das ist nur eines der Ergebnisse des großen „Gehaltsreport Elektronik & Elektrotechnik“ der Fachzeitschrift „Elektronikpraxis“ in Kooperation mit der Jobbörse „semica“, für den über 5.000 Datensätze ausgewertet wurden.

Recruiting im Internet: “Es ist nicht alles Gold was glänzt”

Ein Gastbeitrag von Udo Wirth.

Udo Wirth
Udo Wirth

Social Media, Blogs, Twitter, Facebook, Foren, Xing, LinkedIn und noch viele andere Begriffe geistern z.Z. durch die Lande und versprechen den oft händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern suchenden Unternehmen effiziente Unterstützung. Sicher ist es heute notwendig, sich mit dieser Web 2.0 – Welt zu befassen und sie u.U. natürlich auch zu nutzen.

Personal- und Jobsuche auf der SMT Hybrid Packaging2012

Tipps für Ingenieure zu Bewerbung und Karriere von den Personalprofis der beratungsgruppe wirth + partner

Udo Wirth
Udo Wirth

Auf der SMT Hybrid Packaging, die vom 8. bis 10. Mai 2012 in Nürnberg stattfindet, gibt es für Ingenieure und Naturwissenschaftler einen kostenfreien Besucherservice: Jobboard und Career Coaching mit Bewerbermappencheck und weiteren Tipps rund um das Thema Karriere.

Die halbstündigen Beratungsgespräche finden am Career Center in Halle 9, Stand 526 an allen drei Messetagen zwischen 10:00 und 17:00 Uhr statt. Absolventen, Young Professionals und erfahrene Spezialisten können sich in dieser Zeit mit ihren Fragen zu den Themen Karriere und Bewerbung bzw. Jobwechsel oder Berufseinstieg an die Personalprofis der beratungsgruppe wirth + partner wenden. Die Anmeldung erfolgt entweder vor Ort oder vorab unter Tel: 089/4599580 bzw. Email: info@wirth-partner.com.

Die Rolle der Personalarbeit im Unternehmen


Ein Gastbeitrag von Udo Wirth

Udo Wirth
Udo Wirth

Seit geraumer Zeit wird die Rolle, die das Personalwesen in einem Unternehmen heute und künftig spielen soll, intensiv diskutiert. Personaler als Business-Partner, als Business-Coach, eher Gestalter als Verwalter oder soziales Gewissen sind nur einige Stichworte, die in diesem Zusammenhang genannt werden. Gravierende Veränderungen auf vielen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gebieten (u.a. Demografiewandel, Globalisierung, Nachwuchsmangel) beeinflussen natürlich auch den Personalbereich sehr stark und stellen ihn vor große und unterschiedlichste Herausforderungen. Damit besteht die Gefahr, dass die grundlegende Funktion der Personalarbeit, ihre Inhalte nach den grundsätzlichen betriebswirtschaftlichen Aufgabenstellungen auszurichten, in Vergessenheit gerät.

Der Arbeitsmarkt für Manager: Tabu und Grauzone

Ein Gastbeitrag von Udo Wirth

Udo Wirth
Udo Wirth

Lobeshymnen bestimmen derzeit Berichterstattung, Diskussion und Kommentare über den deutschen Arbeitsmarkt mit seinen statistisch laufend sinkenden Arbeitslosenzahlen. Die Unternehmen suchen angeblich händeringend nach Mitarbeitern die es kaum noch gibt – Gewerkschaftsverbände sind zufrieden, schrauben ihre Lohnforderungen noch oben und die Bundesanstalt für Arbeit baut Arbeitsplätze ab, da sie nicht mehr genug zu tun hat. Toll! Aber es gibt auch andere Schauplätze des Arbeitsmarktes, die nicht in die glorreichen Statistikzahlen passen und über die kaum geredet wird – einer davon ist der Bereich der Manager, Führungskräfte im oberen Entscheidungsbereich – etwas schwer abzugrenzen, aber ungefähr ab einer Einkommensebene von TEUR 100 p.a. aufwärts.

Personalmanagement: Warum Sie jetzt handeln sollten!

Udo Wirth
Udo Wirth

Lippenbekenntnisse allein reichen nicht aus. Nur mit global denkenden, erfolgs- und leistungsorientierten Mitarbeitern erhalten Sie Aufwind für eine erfolgreiche Zukunft in der sich entwickelnden Weltwirtschaft.

Sätze wie „Mitarbeiter sind die Grundlage unseres Erfolgs“ oder auch „Mitarbeiter sind unser wichtigstes Potenzial“ gehören derzeit wohl zu den häufigsten Aussagen, wenn es um Personalmanagement geht. Man findet sie unter anderem in Stellenanzeigen und Firmenbroschüren, auf Homepages und Karrieremessen. Bei einem genaueren Hinsehen jedoch folgt dieser Aussage oft eine gähnende Leere, die obendrein mit theoretischen Statements oder ominösen Begriffen wie ‚Work-Life-Balance‘ (als ob Arbeiten nicht zum Leben gehört) hinterlegt wird. Harte Fakten, denen Taten folgen, sind dem gegenüber selten zu finden. Wo bleibt die konkrete Auseinandersetzung mit dem Thema ‚zukunftsfähiges Personalmanagement‘?

Hurra, der Ingenieurmangel ist vorbei!?


4.1.2009

Udo Wirth
Udo Wirth

Da haben wir noch nicht einmal eine Rezession und aktuell auch noch keine steigenden Arbeitslosenzahlen, da tauchen am Rand schon Aussagen aus den unterschiedlichsten Richtungen auf, die den Ingenieurmangel in Frage stellen und verkünden, dass es jetzt wieder leichter wird, Ingenieurbewerber einzustellen.

Weil Firmen wie Infineon, Qimonda, NXP Personal entlassen und angeblich auch die deutsche Automobilindustrie aufgrund ihres Absatzrückganges ähnliche Überlegungen anstellt, werden wir also wieder Ingenieurbewerber im Überfluss haben, die sich dann auch noch schwertun, wieder einen Job zu finden. …