Bürokleidung – was ist erlaubt und was ist verboten?

Office Outfits

Im Büro gelten zahlreiche Regeln. Neben denjenigen Vorschriften, die im Arbeitsvertrag und in weiteren Grundsätzen festgelegt sind, gibt es auch ungeschrieben Bestimmungen, die am Arbeitsplatz gelten können. Zu diesen gehört die Kleiderordnung, die in jedem Büro mehr oder weniger vorhanden ist. Während einige Unternehmen strenge Forderungen haben, sind andere eher liberal und möchten sicherstellen, dass sich die Angestellten vor allem wohl in ihrer Kleidung fühlen. Da die Wahl der Kleider beeinflusst, wie der Einzelne wirkt, ist es wichtig, auf den eigenen Kleidungsstil zu achten.

Bürokleidung als Anfänger – vom Bewerbungsgespräch zum ersten Arbeitsjahr

Gerade für Anfänger ist es wichtig, die richtige Kleidung auszusuchen. Denn während „alte Hasen“ die Möglichkeit haben, ihre Persönlichkeit einzubringen, erwarten die meisten Firmen von Berufsstartern eine gewisse Anpassung und die Einhaltung der Bestimmungen der Unternehmenskultur.

  1. Was legt die Branche fest?

Natürlich ist es vor allem beim Bewerbungsgespräch / Job-Interview wichtig, passend gekleidet zu sein. Denn hier ist bereits der allererste Eindruck relevant, der unter anderem maßgeblich durch die Wahl des Outfits bestimmt wird. Allerdings ist die Wahl der Kleidung zu diesem Zeitpunkt noch besonders schwierig, da es hier keine Möglichkeit zur Orientierung an den Kollegen gibt. Deshalb kann und sollte die Branche herangezogen werden, um das Outfit für das Bewerbungsgespräch festzulegen. Handelt es sich um eine kreative Arbeit, bei der es um Individualität und spontane Einfälle geht? Dann sollte auch die gewählte Kleidung im Job-Interview individuell sein – ohne nachlässig oder aufreizend zu wirken. Bei „seriösen“ Unternehmen (etwa im Banken- oder Versicherungssektor) ist hingegen klassische Kleidung geboten. Frauen liegen mit einer schlichten Bluse, Blazer und einer eleganten Stoffhose richtig, während Männer im Anzug am meisten punkten. Zu dem Anzug sollten die Herren auf keinen Fall ein T-Shirt tragen, sondern sich lieber ein farblich passendes Hemd zulegen. Haben Sie keine Idee, in welchen Bereich das Unternehmen Ihrer Wahl gehört? Dann bietet sich ein „Casual Chic“-Stil an – also elegante Kleidung, die nicht zu angestrengt wirkt. Wer ganz sicher gehen möchte, kann auch einfach nett bei der Personalabteilung nachfragen.

  1. Die Orientierung an Kollegen

Wenn das Bewerbungsgespräch überstanden ist, ist es möglich, sich bei der weiteren Wahl der Bürokleidung an den Kollegen zu orientieren. Dabei sind vor allem diejenigen Kollegen maßgeblich, die schon längere Zeit in dem Unternehmen arbeiten. Dies ist der wichtigste Tipp für die Wahl eines geeigneten Job-Outfits – was alle machen, wird auch in Ihrem Fall nicht verkehrt sein.

  1. Lieber dezent statt zu auffällig!

In jeder Branche gilt, dass es sicherer ist, ein dezentes Outfit zu wählen, anstatt durch die Wahl der Kleidung in den Mittelpunkt zu rücken. Denken Sie immer daran, dass Sie durch Ihre Arbeitsleistung glänzen möchten und nicht wegen Ihres außergewöhnlich guten Aussehens.

  1. Modesünden vermeiden

Unabhängig davon, ob in Ihrem Unternehmen eher ein klassischer oder eher ein lockerer Kleidungsstil gefragt ist, sollten Sie bestimmte Modesünden vermeiden. Selbstverständlich ist saubere, gut riechende Kleidung, die die wichtigsten Körperstellen bedeckt. Auch sollte die Kleidung farblich zusammenpassen und weder zu eng noch viel zu weit sein.

 

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