Nachrichten

Eigener Leistungsanspruch im Job zählt mehr als gute Bezahlung

Marco Bertoli (Monster Deutschland)
Marco Bertoli (Monster Deutschland)

Eschborn – Wer viel und hart arbeitet, braucht Leistungsanreize, um sich stets neu zu motivieren. Laut einer weltweiten Umfrage des Karriereportals Monster ist die persönliche Zufriedenheit mit der eigenen beruflichen Leistung der wichtigste Motivationsfaktor. 45 Prozent der weltweit befragten Arbeitnehmer gaben an, dass der eigene Anspruch sie am meisten motiviert, gute Arbeit zu leisten. Für weitere 31 Prozent der weltweit Befragten ist die Bezahlung der ausschlaggebende Faktor. Die Anerkennung der Kollegen und der Vorgesetzten steht nur für knapp ein Fünftel im Vordergrund.

Arbeitsmarkt Gesundheitswesen: Deutschlands Kliniken vernachlässigen medizinisches Risikomanagement

Helga Kühn-Mengel
Helga Kühn-Mengel

Nur jede fünfte deutsche Klinik verfügt über ein medizinisches Risikomanagement, das die Zahl der Behandlungsfehler möglichst gering hält. Die Bundesregierung hat deshalb den Aufbau von Fehlermeldesystemen angemahnt. An den Kosten scheitern solche Systeme kaum. Unabdingbar ist vor allem eine offene Fehlerkultur, Transparenz und der Mut zur Veränderung. Genau das gilt es in Deutschlands Kliniken zu verbessern, haben Marktuntersuchungen von Steria Mummert Consulting ergeben.

Online-Werbung boomt in der Krise

Achim Berg, BITKOM
Achim Berg, BITKOM

Berlin. Online-Werbung im Wert von 340 Millionen Euro wurde in Deutschland von Januar bis März 2009 geschaltet. Das ist ein Plus von 11,2 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Diese Daten veröffentlichte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute auf Basis einer exklusiven Untersuchung des Marktforschungsinstituts Thomson Media Control. „Der Online-Werbemarkt wächst trotz Wirtschaftskrise weiter“, sagte Achim Berg, Vizepräsident des BITKOM. „Die Stärken des Internets als Werbemedium überzeugen gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.“

Noch ein BA-Portal: Das Lotsenportal für Wiedereinsteigerinnen startet in die 2. Phase

Im März dieses Jahres wurde das neue Lotsenportal www.perspektive-wiedereinstieg.de von Bundesministerin Ursula von der Leyen und dem Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit (BA) Frank-J.Weise unter großem Medieninteresse erfolgreich gestartet. Es spricht Frauen an, die nach längerer Familienzeit über einen Wiedereinstieg in den Beruf nachdenken, bereits erste Schritte dahin getan haben oder schon eingestiegen sind. Es bietet viele Informationen rund um den Wiedereinstieg und leitet zu Beratungsstellen vor Ort.

Auswertung Stellenanzeigen im Quartal I/09 bestätigt Prognose von BITKOM-Branchenbarometer: IT/TK-Fachkräfte auch in Krisenzeiten gefragt

München – Die IT/TK-Branche erweist sich in der Wirtschaftskrise als vergleichsweise stabil und ist optimistisch in puncto Umsatzprognosen und Personalplanung, wie eine Umfrage des Branchenverbands BITKOM belegt. Zwar ging die Anzahl der Stellenanzeigen für IT/TK-Fach- und Führungskräfte im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 23 Prozent zurück. Damit verzeichnet der IT/TK-Personalmarkt jedoch einen deutlich geringeren Rückgang als der Stellenmarkt allgemein (31 Prozent) oder die Berufsgruppe der Ingenieure (37 Prozent).

Studie: Deutsche Office-Fachkräfte würden nach einer Kündigung auf Zeitarbeit umsteigen

München. Der Notfallplan von deutschen Office-Fachkräften heißt Zeitarbeit. Dadurch versprechen sie sich für den Fall des Jobverlusts ihren Lebensstandard halten und einen neuen Arbeitsplatz finden zu können. Dies ist das Ergebnis einer Studie von OfficeTeam Interim, einem spezialisierten Personaldienstleister für Fachkräfte auf Zeit im Büro- und Assistenzmanagement. Für die OfficeTeam Interim Survey wurden insgesamt 2.857 Co-Manager in sieben Ländern befragt.

Die Reichweite als Erfolgsfaktor bei Recruiting-Kampagnen

Frank Hensgens, Stepstone
Frank Hensgens, Stepstone

4. Juli 2009/ghk. Auf der Suche nach dem Wunschkandidaten oder dem idealen Job kann es Arbeitgebern und Stellensuchenden nicht gleichgültig sein, welche der zahlreichen Jobbörsen in Deutschland die besten Ergebnisse erzielen. Die oft fehlende Transparenz bei Jobbörsen und Jobsuchmaschinen erschweren es, die am besten geeignete Jobbörse zu identifizieren. Allzu gerne verfallen Personaler und Jobsuchende in Allgemeinplätze:

• Die bekannteste Jobbörse ist die Beste

• Die grösste Jobbörse ist die Beste

• Die Jobbörse mit kostenlosen Stellenangebote ist die Beste

• Die Jobbörse mit einer präzisen Zielgruppen-Ausrichtung ist die Beste

• Die Jobbörse mit der grössten Reichweite ist die Beste.

Bei oberflächiger Betrachtungsweise stimmen (vielleicht) alle Aussagen, doch der Teufel steckt im Detail der unterschiedlichen Bewertungskriterien und der oft fehlenden Transparenz. …

Praxisseminar „eAssessment, SelfAssessment, webbasiertes Employer Branding“ 10. November 2009 in Hamburg

Joachim Diercks
Joachim Diercks

2009 steckt die Weltwirtschaft in einer der tiefsten Rezessionen seit Jahrzehnten.Was heißt das für den so viel zitierten „War for Talent“? Sind die Sorgen der Unternehmen, keinen passenden Nachwuchs mehr zu finden, damit aus der Welt? Darf man überhaupt in Employer Branding investieren, während Einstellungsstopps, Personalabbau oder vielleicht sogar staatliche Bürgschaften auf der Agenda stehen? Oder bieten sich gerade Zeiten der Krise an, grundlegende Weichenstellungen für den nächsten Aufschwung vorzunehmen?

Arbeitgeberkommunikation: Die Zeit der Slogans ist vorbei

Dr. Manfred Böcker, HR-PR Consult
Dr. Manfred Böcker, HR-PR Consult

Gastbeitrag von Manfred Böcker, HR-PR Consult, Köln

Google hat ein langes Gedächtnis. Auch im Hinblick auf Arbeitgeber. Die Suchmaschine archiviert sorgfältig und jederzeit abrufbar Entlassungs- und andere negative Medienberichte. Für das Zustandekommen von solchen Artikeln brauchen Arbeitgeber keine ausgefeilte PR-Strategie. Unternehmen erscheinen als Arbeitgeber ganz automatisch in der Presse, wenn sie Jobs im großen Stil abbauen oder Leistungen kürzen. Ist das ihre einzige Form der Medienpräsenz, so droht Arbeitgebern ein nachhaltiger Imageschaden. Ihre Online-Reputation ist langfristig beschädigt. Und die zählt immer stärker als imagebildender Faktor auf den Talentmärkten.

Jobs von stellenanzeigen.de jetzt auch auf Placement24

Michael Weideneder, stellenanzeigen.de
Michael Weideneder, stellenanzeigen.de

München, 1. Juli 2009 – Ab sofort kooperiert stellenanzeigen.de mit dem Karriereservice Placement24. Damit erreichen die Kunden der Online-Stellenbörse gezielt über 100.000 qualifizierte Fach- und Führungskräfte zusätzlich.

Placement24 betreibt unter www.placement24.com eine Internet-Seite, auf der Kandidaten ihre Profile und Karriereziele für Headhunter hinterlegen sowie Stellenanzeigen von Headhunting-Partnern und Unternehmen einsehen können. Diese Angebote beziehen sich ausschließlich auf Positionen mit einem Jahresgehalt ab 40.000 Euro aufwärts. Zudem schlägt Placement24 registrierten Kandidaten regelmäßig für sie passende Jobs vor. Die rund 3.000 Headhunting-Partner von Placement24 können auf über 100.000 Profile von Fach- und Führungskräften zurückgreifen. Placement24 ist damit eines der größten Headhunter-Netzwerke Europas.