Alexander von Preen

Gehälter der DAX-Vorstandschefs steigen kräftig

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Kienbaum legt Studie zur Vorstandsvergütung im DAX30 vor

  • Aber einige Vorstandschefs verdienen weniger als im Vorjahr
  • Unternehmen halten ihr Gesamtbudget für Vorstandsgehälter konstant
  • SAP-Chef ist Spitzenverdiener im DAX30

Die Dax-Vorstandschefs haben im vergangenen Jahr mehr verdient: Im Mittel erhielt der Vorstandsvorsitzend eines DAX30-Konzerns 2016 4,9 Millionen Euro, 2015 waren es noch 4,4 Millionen Euro, ergab eine aktuelle Studie der Personal- und Managementberatung Kienbaum. Das ist eine durchschnittliche Steigerung um 15 Prozent, wobei die Steigerung hauptsächlich auf die langfristige variable Vergütung zurückzuführen ist. Die Grundgehälter bleiben hingegen praktisch konstant, so die Ergebnisse einer  Kienbaum-Studie, für die die Beratungsgesellschaft die Geschäftsberichte sämtlicher DAX-Konzerne ausgewertet hat.

Kienbaum launcht neues Online-Karriereportal ExecutiveGateway

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
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ExecutiveGateway: Exklusiver Zugang zu Kienbaum-Suchmandaten und Business-Know-how

Kienbaum geht mit einem neuen Online-Karriereportal an den Start: Das ExecutiveGateway bietet einen komfortablen Zugang zu ausgewählten Suchmandaten der Kienbaum-Personalberater. Das Karriereportal ist nur für registrierte Kandidatinnen und Kandidaten zugänglich und richtet sich an Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und Top-Spezialisten, die den nächsten Karriereschritt gehen möchten.

Gehälter der Schweizer Manager werden deutlich sinken – Kienbaum Schweiz veröffentlicht aktuelle Kadersalärstudie

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
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Zürich. In den Führungsetagen der Schweizer Unternehmen ist die Krise bislang noch kaum spürbar: Die Gehälter der Führungskräfte in der Schweiz sind im Vergleich zum Vorjahr um drei bis vier Prozent gestiegen. Damit lagen die Gehaltssteigerungen in etwa auf Vorjahresniveau. Das ergab die aktuelle Kadersalärstudie der Managementberatung Kienbaum, die auf den Angaben von 390 Unternehmen zu 10.065 Einzelpositionen basiert. „In vielen Branchen war das Geschäftsjahr 2008 noch erfolgreich. Deshalb sind variable Zahlungen in gewohntem Umfang geflossen und die Grundgehaltssteigerungen in voller Höhe bei den Führungskräften angekommen. Das wird sich in diesem Jahr ändern“, sagt Alexander v. Preen, Direktor der Kienbaum (Schweiz) AG und Geschäftsführer der Kienbaum Management Consultants GmbH in Deutschland. Er erwartet für 2009 einen Rückgang der variablen Bezüge im zweistelligen Bereich und entsprechend niedrigere Gesamtgehälter. „Die Krise wird viele Branchen in diesem Jahr stark beschäftigen und die Geschäftsergebnisse werden vielerorts einbrechen. Deshalb sinken die Boni signifikant, was die Führungskräfte bei der Auszahlungsrunde im Frühjahr 2010 spüren werden. Dieser Zyklus ist immer zeitverzögert“, sagt v. Preen. Er rechnet außerdem damit, dass sich die Einstiegsgehälter ebenfalls deutlich nach unten entwickeln werden.

Aufsichtsräte: Mehr Verantwortung, zu wenig Gehalt

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
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Gummersbach, 4. März 2009 Die Bezüge der Aufsichtsräte in Deutschland stagnieren, während sie in den Vorjahren noch moderat gewachsen sind. Im Durchschnitt erhielt ein Aufsichtsratsmitglied im Geschäftsjahr 2007 19.100 Euro. Allerdings wird die Arbeit von gut einem Viertel der Kontrolleure mit weniger als 5.000 Euro brutto vergütet, rund die Hälfte erhält nicht mehr als 10.000 Euro jährlich. Mehr als 40.000 Euro zahlen hingegen nur elf Prozent der Unternehmen ihren Aufsichtsratsmitgliedern. Das ergab die soeben veröffentlichte Aufsichtsratsstudie 2007/2008 der Managementberatung Kienbaum auf Basis von knapp 1.700 Unternehmen.