Arbeitszeit

Berliner Firma kürzt Arbeitszeit: Vier Tage pro Woche sind genug

  • Bei gleichem Gehalt hatten im Juli alle Erento Angestellten nur noch eine Viertagewoche zu absolvieren.
  • Die Produktivität ist nachhaltig gestiegen: mehr Neukunden betreut und gleiche Anzahl an Vertragsabschlüssen.
  • Remote Work, flexible Arbeitszeiten und Home-Office als ersten Schritt in die komplette Viertagewoche.

Nur vier Tage arbeiten und dafür das gleiche Gehalt beziehen – kann das funktionieren? Das Berliner Unternehmen Erento hat die Viertagewoche ausprobiert und war hoch zufrieden. Es stellte sich heraus: Wer weniger arbeitet, leistet mehr.

Luka Dremelj

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Thomas Olbrich

Für die Mehrheit der österreichischen Arbeitnehmer trifft dieses Sprichwort zu, ergab ein Online-Stimmungsbild unter karriere.at-Usern. Knapp ein Drittel (30 Prozent) trifft morgens schon vor 7 Uhr am Arbeitsplatz ein. Arbeitszeitregelungen, die Mitarbeitern größtmögliche Flexibilität ermöglichen, können für Unternehmen auch ein Bonuspunkt im Rennen um Fachkräfte sein, ist Thomas Olbrich, Chief Culture Officer von karriere.at überzeugt.

Schöne neue Arbeitswelt?  “Nine to Five” war gestern

  • Job-Sharing: die neue Generation der Teilzeit
  • 6-Stunden-Tag: zufriedene Mitarbeiter, aber auch höhere Kosten
  • 4-Tage-Woche: das große Plus für die Work-Life-Balance

Ein einziger fester Arbeitsort, Pendeln mit Bus und Bahn, starre Arbeitszeiten und jeden Tag die gleichen Gesichter im Betrieb – diese Zeiten sind für viele Arbeitnehmer vorbei. Die Flexibilisierung des Arbeitsalltags wird gerade für die jüngere Generation immer selbstverständlicher.

AHGZ-Gipfel zum Thema Arbeitszeit

Guido Zöllick
Guido Zöllick

DEHOGA-Präsident Guido Zöllick und NGG-Vize Guido Zeitler diskutieren über das Reizthema

Die Regelung der Arbeitszeit ist zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern im Gastgewerbe heftig umstritten. Nun hat die AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe) die Spitzenvertreter der Tarifparteien zum Arbeitszeit-Gipfel eingeladen. DEHOGA-Präsident Guido Zöllick und der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), Guido Zeitler, diskutierten in Berlin über das Reizthema.

Bewerberkommunikation wird Schlüsselfaktor

Trendstudie: Wie Recruiter im Wettbewerb um Talente mit guter Candidate Experience punkten können

Geeignete Kandidaten zu finden – das stellt für drei von vier Rekrutierungsverantwortlichen die mit Abstand größte Herausforderung bei der Mitarbeitersuche dar. Jeder zweite Recruiter nimmt den Aufbau der Arbeitgebermarke und die Vermittlung eines positiven Unternehmensimage als höchst anspruchsvoll wahr. Eine Trendstudie, für die StepStone 1.000 Personalverantwortliche in Unternehmen und mehr als 17.000 Fachkräfte befragt hat, zeigt zudem: Jeder Zweite findet es schwierig, die Anforderungen der Bewerber an Gehaltsvorstellungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu erfüllen.

Arbeitsvolumen entwickelt sich moderat

Prof. Dr. Enzo Weber, IAB
Prof. Dr. Enzo Weber, IAB

Erwerbstätige haben im zweiten Quartal 2015 insgesamt rund 13,8 Milliarden Stunden gearbeitet, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das bedeutet eine Zunahme um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Saison- und kalenderbereinigt zeigt sich gegenüber dem Vorquartal keine Veränderung.

Wenn der Schreibtisch zum Mittagstisch wird

  • Drei von zehn der deutschen Befragten arbeiten in der Mittagspause durch
  • Nur 31 Prozent aller Teilnehmer gönnen sich eine wirkliche Auszeit

Pausenzeit ist Erholungszeit. Bei einer Tagesarbeitszeit von sechs bis neun Stunden haben Angestellte Anspruch auf mindestens eine halbe Stunde Mittagspause, so schreibt es § 4 des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) vor. Doch wie verbringen deutsche Arbeitnehmer ihre Mittagspause wirklich? Monster macht den Realitäts-Check: Die Ergebnisse der Online-Umfrage zeigen, dass nur ein Drittel der deutschen Teilnehmer außer Haus isst.

 

Arbeitszeit: Wünsche nach Verkürzung und Verlängerung halten sich weitgehend die Waage

Die Wünsche von Beschäftigten, ihre Arbeitszeit zu verkürzen oder zu verlängern, halten sich in der Summe weitgehend die Waage. Dahinter verbergen sich aber große Unterschiede zwischen den Arbeitszeitwünschen von Minijobbern, regulär Teilzeitbeschäftigten und Vollzeitbeschäftigten – und zwischen Männern und Frauen. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

EM: Deutsche pfeifen Arbeit früher an

StepStone Umfrage: Die Hälfte der Deutschen fangen früher an zu arbeiten, um pünktlich zu den EM-Spielen zu Hause zu sein

Düsseldorf, Juni 2012. Jogi Löw und die deutsche Nationalmannschaft sorgen mit ihren Erfolgen bei der EM in Polen und der Ukraine für veränderte Arbeitszeiten in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Online-Jobbörse www.stepstone.de, an der rund 900 Fach- und Führungskräfte teilnahmen. Demnach pfeift derzeit jeder zweite Arbeitnehmer seinen Arbeitstag früher an, um dafür rechtzeitig zu Beginn der EM-Spiele auf dem heimischen Sofa zu sitzen. 15 Prozent der Befragten tun dies unabhängig vom Spiel und den beteiligten Mannschaften, weitere 35 Prozent handeln in jedem Fall so, wenn die DFB-Elf am Ball ist.