Ausbildungsplatz

Unternehmen verprellen die Hälfte der Azubi-Bewerber mit schlechten Stellenanzeigen

Umfrage von meinestadt.de zeigt, wie Unternehmen ihre Stellenanzeigen für eine erfolgreiche Bewerberansprache optimieren können

Im letzten Jahr blieben insgesamt 43.500 Ausbildungsplätze unbesetzt, mit steigender Tendenz für dieses Jahr. Das liegt aber nicht nur am demografischen Wandel und dem höheren gesellschaftlichen Stellenwert eines Studiums, sondern vor allem auch daran, dass Jugendliche immer schlechter erreicht werden. Der erste Kontakt zwischen Unternehmen und einem potenziellen Azubi ist in der Regel die Stellenanzeige. Wie kommen Azubi-Stellenangebote bei Jugendlichen an? Wie können Unternehmen ihre Anzeigen für einen möglichst erfolgreichen Erstkontakt mit der Zielgruppe optimieren? Um das herauszufinden, hat die Azubi-App TalentHero von meinestadt.de in Zusammenarbeit mit dem Umfrageinstitut Innofact AG 1.000 Azubis und Ausbildungssuchende zu ihrer Sicht auf Stellenangebote befragt.

Unternehmen müssen sich bei der Mitarbeitersuche intensiv mit den Bedürfnissen der Bewerber auseinandersetzen

Nach der Übernahme von meinestadt.de durch den Axel-Springer-Verlag stand auch eine Neupositionierung der Jobbörse auf der Agenda. Als langjähriger Kooperationspartner der Bundesagentur für Arbeit inklusive dem Austausch von Stellenanzeigen galt es, ein Jobbörsen-Profil zu entwickeln, welches einerseits eine ganz klare Zielgruppe im Fokus hatte, andererseits sollte eine Überlappung mit den anderen Jobbörsen des Axel-Springer-Verlags in Deutschland, insbesondere dem Marktführer Stepstone und dem Branchenspezialisten Hotelcareer möglichst minimiert werden. Und letztendlich sollte die Jobbörse von meinestadt.de ein wichtiges und entsprechend grosses Arbeitsmarktsegment abdecken.

Crosswater Job Guide sprach mit dem Leiter Stellenmarkt bei meinestadt.de, Andreas Matthies, über die Jobbörsen-Positionierung.

meinestadt.de ist auf Fachkräfte mit Berufsausbildung fokussiert. Was sind die Gründe für diese geschärfte Ausrichtung?

Andreas Matthies

Zahlreiche Betriebe suchen noch Bewerber

Simon Blanke-Bohne
Simon Blanke-Bohne

Ausbildungsbeginn noch zum Sommer 2017 möglich  – Handelsbetriebe mit Chancen für alle Schulformen

Viele Schüler der Abschlussklassen haben immer noch keinen Ausbildungsplatz zum Sommer 2017. Gleichzeitig sind Ausbildungsbetriebe noch auf der Suche nach jungen Bewerbern. Besonders dem Handel fehlt es an Nachwuchs. Rein rechnerisch müssten alle Jugendlichen, die nach der Schule eine Ausbildung machen möchten, auch eine Lehrstelle bekommen.

Endspurt am Ausbildungsmarkt

Detlef Scheele
Detlef Scheele

In diesen Wochen beginnen tausende junge Menschen ihre Ausbildung. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) – als Mitglied in der Ende 2014 gegründeten Allianz für Aus- und Weiterbildung – verweist auf die guten Chancen für Ausbildungssuchende und Betriebe, auch jetzt noch den passenden Ausbildungsbetrieb oder Auszubildenden zu finden.

Aktuell suchen bundesweit noch 148.555 junge Menschen einen Ausbildungsplatz – dem gegenüber stehen 172.224 noch unbesetzte Lehrstellen. Die meisten noch freien Ausbildungsplätze gibt es für Kaufleute im Einzelhandel (12.836), Verkäufer/in (11.394), Köche/Köchinnen (6.187) und Bürokaufleute (5.347).

Last-Minute in die Ausbildung 2016

Heiko Köstring
Heiko Köstring

Zahlreiche Lehrstellen zum Ausbildungsbeginn im Sommer noch unbesetzt – AUBI-plus gibt Orientierung im Dschungel der Berufe

Viele Jugendliche, die 2016 eine Ausbildung beginnen möchten, haben noch keinen Ausbildungsplatz. Gleichzeitig suchen noch viele Unternehmen geeignete junge Bewerber. Bundesweit sind noch rund 20.000 freie Ausbildungsplätze aus nahezu allen Branchen im Karriereportal AUBI-plus abrufbar.

DIHK-Präsident Eric Schweitzer: Betriebe suchen händeringend Auszubildende

Dr. Eric Schweitzer, DIHK
Dr. Eric Schweitzer, DIHK

DIHK veröffentlicht Ausbildungsumfrage 2015

„Unsere aktuelle Ausbildungsumfrage zeigt: Für Unternehmen wird es immer schwerer, genügend Azubis zu finden. 2014 konnten bereits 32 Prozent der Betriebe nicht alle angebotenen Stellen besetzen – fast dreimal so viele wie noch zehn Jahre zuvor. Rund 12.000 Unternehmen bekamen gar keine Bewerbungen mehr. Gründe für diese Entwicklung sind der demografische Wandel, die gute wirtschaftliche Lage und der wachsende Trend zur akademischen Ausbildung.

Mit meinestadt.de jetzt zum Wunsch-Ausbildungsplatz

Siegburg. Schon bald stehen an den weiterführenden Schulen die Abschlussprüfungen vor der Tür. Für viele junge Menschen stellt sich gleichzeitig die Frage, was danach kommen mag und wo sie einen passenden Ausbildungsplatz finden. Experten raten: Nicht erst aufs Abschlusszeugnis warten, sondern so früh wie möglich bei den Unternehmen bewerben, um so die Chancen auf den Traumjob zu erhöhen. Der Lehrstellenmarkt von meinestadt.de bietet bundesweit mehr als 50.000 freie Ausbildungsplätze.

Mit meinestadt.de frühzeitig einen Ausbildungsplatz finden

Siegburg. Die Termine für die Abschlussprüfungen rücken für Schulabgänger näher und damit auch die Frage, was nach der Schule kommen mag. Noch haben viele Schüler keinen  Ausbildungsplatz. Nach Einschätzungen von Experten ist nun der beste Zeitpunkt, um sich bei Unternehmen zu bewerben und den Traumjob zu sichern. Der Lehrstellenmarkt von  meinestadt.de bietet derzeit bundesweit über 50.000 freie Ausbildungsplätze. Eine Suche nach Lehrstellen ist sowohl von zu Hause als auch von unterwegs mit dem kostenlosen Ausbildungsfinder per Smartphone möglich.

meinestadt.de bietet mit „Dein Ausbildungsplatz-Finder“ erste Lehrstellensuche im schülerVZ

Werner Wiersbinski,    Meinestadt.de
Werner Wiersbinski, Meinestadt.de

Siegburg/Berlin. Als erstes deutsches Internetangebot ermöglicht das Städteportal meinestadt.de jungen Leuten die Suche nach freien Ausbildungsplätzen im Netzwerk schülerVZ. Über das neue  Edelprofil www.schuelervz.net/meinestadt präsentiert meinestadt.de unter dem Titel „Dein Ausbildungsplatz-Finder“ verschiedene Suchoptionen für den Weg zum Traumjob. Im Vordergrund steht die „Was-Wo-Suche“, mit der die angehenden Azubis nach freien Ausbildungsplätzen in ihrer Heimatstadt bzw. Region suchen können.