Auswärtiges Amt

Landflucht: Nachwuchsjuristen suchen ihr Karriereglück in der Großstadt

Holger Koch
Holger Koch

Wunscharbeitgeber der Juristen ist das Auswärtige Amt  + Großkanzleien werden beliebter + Referendariat: Drum prüfe, wer sich länger bindet + Brain Drain in andere Wirtschaftsbereiche + Legal Tech: Digitals für die Zukunftssicherung der Kanzleien

Neun von zehn Nachwuchsjuristen wollen in einer der fünf großen Metropolregionen Deutschlands arbeiten und wohnen. Nur zehn Prozent entscheiden sich für andere Städte oder ländliche Regionen. Das zeigt sich auch bei der Wahl ihrer Wunscharbeitgeber: Das Auswärtige Amt führt das Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Nachwuchsjuristen an, gefolgt von Freshfields Bruckhaus Deringer, der Europäischen Kommission, dem Bundeskriminalamt und Hengeler Mueller – allesamt Arbeitgeber, die in den Metropolregionen Deutschlands oder im Ausland angesiedelt sind. Zu diesen Ergebnissen kommt das trendence Graduate Barometer, eine Studie, die das trendence Institut jährlich unter 2.200 Nachwuchsjuristen durchführt, darunter Studenten, Referendare und junge Volljuristen. Das vollständige Ranking ist ab sofort unter www.trendence.com abrufbar.

Die Top-Arbeitgeber der Juristen

Justitia
Justitia

Rund 2.200 Studierende und Referendare der Rechtswissenschaften und Volljuristen nehmen seit 2003 jedes Jahr an der Befragung zum trendence Graduate Barometer teil und verraten uns ihre Wunscharbeitgeber und Karrierepläne. Hier finden Sie die Arbeitgeberrankings und weitere spannende Ergebnisse aus der Studie zu den Nachwuchsjuristen.

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Auswärtiges Amt und Google sind die beliebtesten Arbeitgeber unter Young Professionals / BCG und Audi verlieren an Attraktivität als Arbeitgeber

Berlin. Das Berliner trendence Institut hat über das Karriere-Netzwerk e-fellows.net über 3.300 Young Professionals in Deutschland zu ihren beruflichen Plänen befragt.

Gehaltsvorstellungen und erwartete Wochenarbeitszeit sind rückläufig

Nachdem die Young Professionals 2009 im Durchschnitt ein Brutto-Jahresgehalt von rund 56.600 Euro erwarteten, sind es mit rund 54.900 Euro in der aktuellen Erhebung etwa 1.700 Euro weniger. Gleichzeitig gehen junge Berufstätige davon aus, mit einer Wochenarbeitszeit von 47,3 Stunden weniger Zeit am Arbeitsplatz verbringen zu müssen als noch im Vorjahr (48 Stunden pro Woche).