Beschleunigung

Mobile Recruiting: Mit Tempo 180 in die Warteschlange

Gerhard Kenk Publisher Crosswater Job Guide: Jobbörsen, Karriere, Gehalt, Recruiting, Personalbeschaffung
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

  • Mobile Recruiting im Spannungsfeld des Technologiefortschritts und der Änderungsresistenz der Bewerberprozesse
  • Die Indeed MoBolt-Technologie als Brückenfunktion im Mobile Recruting?

Nichts könnte die momentane Situation im Mobile Recruiting besser vermitteln als das Bild der Double Helix. Nachdem die beiden Forscher Francis Crick und James Watson ihre Ergebnisse zur Entschlüsselung der DNA veröffentlichten und die Geheimnisse der Doppelhelix entdeckten, erhielten sie 1962 den Nobelpreis für Medizin.

Für das hochaktuelle Thema Mobile Recruiting ist die Wahrscheinlichkeit einer Nobelpreis-Auszeichnung für Technologie-Innovationen extrem gering.

Mobile Recruiting ist zwar als Buzz-Word in aller Munde, jedoch befindet sich derzeit die vermeintliche Zukunftslösung in einem Spannungsfeld zwischen Technologiefortschritt und Änderungsresistenz der Bewerberprozesse. Kann die Brückentechnologie von Indeed MoBolt das ändern?

Real-Time-Recruiting im Schneckentempo

IAB-Zahlen über die Besetzungsdauer von offenen Stellen verursachen Ernüchterung

Ein Kommentar von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Die jüngst vom Arbeitsmarkt-Think-Tank IAB veröffentlichten Zahlen zur steigenden Besetzungsdauer von offenen Stellen sind bedauerlicherweise noch im Schwarz-Weiß-Denken der Wendezeit eingefärbt. So trennen die IAB-Statistiker in ihren Zahlen aus einer IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots (EGS) von 2012 säuberlich zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland – als ob ein gesamtdeutscher Arbeitsmarkt auf Dauer ignoriert werden könnte. Die nüchternen Zahlen, nämlich der Anstieg der Dauer der Personalsuche von 46 Tagen (2010) auf 52 im Jahre 2012 verschleiert die Realität in der Recuiting-Bürokratie Personalbeschaffung.