Bewerbungsprozess

Zu kompliziert: 42 Prozent der Kandidaten brechen Bewerbungsprozess ab

Frank Hensgens
Frank Hensgens

Kompliziert, zeitaufwändig, nicht bewerberfreundlich – die Indeed Bewerbungsstudie 2016 offenbart gravierende Lücken zwischen den Wünschen von Bewerbern und den Erwartungen von HR-Verantwortlichen.  42 Prozent der befragten Kandidaten haben schon einmal einen Bewerbungsprozess abgebrochen, weil dieser zu kompliziert war. Fast jeder vierte Bewerber hat schon einmal eine Stelle ausgeschlagen, weil er sich im Bewerbungsprozess nicht genug wertgeschätzt fühlte.

Unternehmen schenken Absagen zu wenig Aufmerksamkeit

Thomas Gruhle
Thomas Gruhle

Analyse zeigt, wie wichtig ein umfassendes Candidate Experience Management ist

Abgelehnte Bewerber können dem Ruf eines Unternehmens schaden. Denn aus der Kritik eines Einzelnen wird durch die Verbreitung in sozialen Netzwerken und Online-Portalen schnell ein Risiko für die Arbeitgebermarke. Trotzdem unterschätzen Personalmanager noch immer die Bedeutung von positiven Bewerbererlebnissen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse der Unternehmensberatung Hay Group.

Arbeit, die man wirklich, wirklich will: feelgood@work zum Thema New Work

Christian Schrader
Christian Schrader

Flache Hierarchien statt Morgenappell, motiviertes Arbeiten statt Dienst nach Vorschrift und flexible Beschäftigungszeiten statt Stechuhr. Bei vielen Arbeitgebern herrscht heutzutage eine Unternehmenskultur, die weit weg ist vom Bild eines Konzernsoldaten. Schade bloß, dass diese wichtigen Einblicke potenziellen Mitarbeitern in regulären Stellenausschreibungen meist verborgen bleiben.

Next Generation Mobile Recruiting Video zeigt den Bewerbungsprozess der Zukunft

Prof. Dr. Stephan Böhm
Prof. Dr. Stephan Böhm

In Kooperation mit der Hochschule RheinMain (Herrn Prof. Dr. Stephan Böhm) hat der Recruiting-Experte d.vinci eine Studie zum Thema “Next Generation Mobile Recruiting” realisiert. Die Ergebnisse sind in einem professionell produzierten Video zusammengefasst, welches deutlich macht, wie die Bewerbungsprozesse von morgen aussehen könnten.

E-Recruiting: Unpersönlich war gestern

Oliver Back
Oliver Back

Hamburg. Zwei von drei Personalchefs sehen ihre Abteilung vor allem durch zu viele operative Arbeiten daran gehindert, sich noch stärker bei strategischen Themen in ihr Unternehmen einzubringen. Damit werden die Kernkompetenzen der Human-Resources-Experten, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, zu entwickeln und an das Unternehmen zu binden, nicht optimal ausgeschöpft. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels können sich Unternehmen diese unbefriedigende Ressourcennutzung nicht länger leisten. Um den Bewerbungsprozess sowohl effizienter als auch effektiver zu gestalten, setzen Unternehmen daher verstärkt auf E-Recruiting, so eine aktuelle Marktbeobachtung von Steria Mummert Consulting.

Professionelle Tipps zum Bewerbungsprozess: In einer Reihe von Webinaren gibt stellenanzeigen.de Jobsuchern professionelle Tipps zum Bewerbungsprozess an die Hand

München. Ab sofort bietet stellenanzeigen.de eine Reihe von online basierten Seminaren, so genannte Webinare, für Bewerber. Damit unterstützt die Online-Jobbörse alle Jobsucher, die sich gezielt auf ihre schriftlichen Bewerbungen oder ihre Vorstellungsgespräche vorbereiten möchten. Die Teilnehmer können bequem von zuhause über einen internetfähigen Rechner an den Online-Veranstaltungen teilnehmen und per Chatfunktion individuelle Fragen stellen. Die Webinare dauern jeweils 45 Minuten. Als Referent konnte stellenanzeigen.de den Karrieretrainer und Coach Claus Peter Müller-Thurau gewinnen. Der Diplom-Psychologe hat zahlreiche Ratgeber für Bewerber veröffentlicht, darunter „Der Bewerberknigge“ sowie „101 Fragen und Antworten im Bewerbungsgespräch“.

Vorsprung durch Zeit: Ein Gespräch über den optimalen Rekrutierungsprozess

Jochen Kootz

In Zeiten fallender Budgets in vielen Unternehmensbereichen haben es auch HR-Abteilungen zunehmend schwerer. Sie stehen vor der Herausforderung mit niedrigem Budget noch effizienter zu sein. Denn: Trotz der wirtschaftlichen Krise sind sie nach wie vor auf der Suche nach Fach- und Führungskräften, die durch ihr Expertenwissen oft den Unterschied zu den direkten Wettbewerbern ausmachen können. Effizienz ist vor allem dann gefragt, wenn es darum geht, nach einer Stellenausschreibung möglichst schnell den richtigen Kandidaten zu finden, ohne dass die Selektierung der Bewerbungen zu oberflächlich geschieht. Gerade im Mittelstand ist dies die zeitaufwendigste und kostenintensivste Phase im Recruiting. Wir haben mit Jochen Kootz, Personalreferent von Hotel Reservation Service (HRS) sowie mit Frank Hensgens, Vorstand der StepStone Deutschland AG über mögliche Recruiting-Strategien für Mittelständler vor diesem Hintergrund gesprochen.