Branchenzuschläge

Ein Jahr Branchenzuschläge – ein Fazit

München – Vor einem Jahr wurden in der Zeitarbeit die ersten tarifvertraglich vereinbarten Branchenzuschläge ausgezahlt. Kritisch beäugt – das werden die Branchenzuschläge auch nach einem Jahr. Aber: Sie haben sich durchgesetzt. Einer der Vorreiter war mit der Metall- und Elektroindustrie die Branche, in die Personaldienstleister die meisten Zeitarbeitnehmer überlassen. Inzwischen gelten die Zuschläge in zehn Wirtschaftszweigen.

Hinzu kommt: Die am 1. November eingeführten Branchenzuschläge machen Zeitarbeit für qualifizierte Kräfte noch attraktiver. In Zeiten des Fachkräftemangels ein dicker Bonuspunkt für unsere Branche, von dem auch die Kundenunternehmen profitieren.

Wahlkampfthema Zeitarbeit, Mindestlohn, Branchenzuschläge, Arbeitsbedingungen

Marcus Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung USG People Germany, zum Wahljahr 2013

Marcus Schulz

München – Der Bundestagswahlkampf hat begonnen. Erstes Thema ist der flächendeckende Mindestlohn. Wenn es nach Teilen der Bundesregierung geht, soll eine Entscheidung noch vor der Wahl am 22. September gefallen sein. Die Einführung eines Mindestlohns soll Arbeitnehmer generell vor Lohndumping schützen und ihnen ein Auskommen mit dem Einkommen ermöglichen. In der Zeitarbeitsbranche haben wir seit gut einem Jahr einen politisch verordneten Mindestlohn – die Lohnuntergrenze. Ich bin davon überzeugt, dass auch die Tarifpartner eine überzeugende Lösung gefunden hätten. Bei der Einführung von Equal Pay ist dies uns schließlich auch gelungen.

Zeitarbeitssoftware von HR4YOU bildet Branchenzuschläge ab

Stufenmodell der Branchenzuschläge und übertarifliche Leistungen komfortabel anwenden

Alle bisher abgeschlossenen Branchenzuschläge für Tarifverträge in den Branchen Metall, Chemie, Kautschuk, Kunststoff und Eisenbahn sowie übertarifliche Leistungen werden ab sofort in der Zeitarbeitssoftware HR4YOU-eTemp komplett abgebildet.

Branchenzuschläge in der Zeitarbeit – Kosteneffizientes Recruiting wird in Zukunft entscheidend sein

Unterhaching – Ab 01. November gelten die neuen Branchenzuschläge in der Zeitarbeit. Ist ein Zeitarbeitnehmer ab diesem Zeitpunkt sechs Wochen oder länger in einem Betrieb der betroffenen Branche eingesetzt, werden die Zuschläge bereits fällig. Welche Veränderungen mit der Einführung der Branchenzuschläge wirklich verbunden sind, ist noch schwer vorherzusagen. In jedem Fall wird das schnelle und kosteneffiziente Recruiting von qualifizierten Mitarbeitern ein Wettbewerbsvorteil für Personaldienstleistungsunternehmen sein.

Branchenzuschläge: Umdenken beim Einsatz externer Mitarbeiter

Volker Buttermann

Dass Lösungen für mehr Fairness in der Zeitarbeit auch ohne politische Interventionen möglich sind, hat im Frühjahr dieses Jahres die Einigung zwischen Gewerkschaften und der Personaldienstleistungsbranche bewiesen: Ab November 2012 werden hier Branchenzuschläge gezahlt. Für die über 850.000 Zeitarbeitnehmer in Deutschland wird damit ein großer Schritt in Richtung „Equal Pay“, sprich einer möglichst gleichen Bezahlung von Zeitarbeitnehmern und Stammbelegschaften in Entleihbetrieben, unternommen. Sie profitieren künftig – je nach Branche – von einer stufenweisen Angleichung ihrer Vergütung, die festangestellte Mitarbeiter im Unternehmen regulär erhalten.