Bundeskriminalamt

Landflucht: Nachwuchsjuristen suchen ihr Karriereglück in der Großstadt

Holger Koch
Holger Koch

Wunscharbeitgeber der Juristen ist das Auswärtige Amt  + Großkanzleien werden beliebter + Referendariat: Drum prüfe, wer sich länger bindet + Brain Drain in andere Wirtschaftsbereiche + Legal Tech: Digitals für die Zukunftssicherung der Kanzleien

Neun von zehn Nachwuchsjuristen wollen in einer der fünf großen Metropolregionen Deutschlands arbeiten und wohnen. Nur zehn Prozent entscheiden sich für andere Städte oder ländliche Regionen. Das zeigt sich auch bei der Wahl ihrer Wunscharbeitgeber: Das Auswärtige Amt führt das Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Nachwuchsjuristen an, gefolgt von Freshfields Bruckhaus Deringer, der Europäischen Kommission, dem Bundeskriminalamt und Hengeler Mueller – allesamt Arbeitgeber, die in den Metropolregionen Deutschlands oder im Ausland angesiedelt sind. Zu diesen Ergebnissen kommt das trendence Graduate Barometer, eine Studie, die das trendence Institut jährlich unter 2.200 Nachwuchsjuristen durchführt, darunter Studenten, Referendare und junge Volljuristen. Das vollständige Ranking ist ab sofort unter www.trendence.com abrufbar.

Erstmals „Goldene Runkelrübe“ verliehen – Unternehmen erhalten Auszeichnung für herausragend schlechte Personalkommunikation

Jannis Tsalikis
Jannis Tsalikis

Berlin. Die Gewinner der Goldenen Runkelrübe 2013 stehen fest. Für die abschreckendste Stellenanzeige erhält die Kreissparkasse Birkenfeld den Preis. Das peinlichste Karriere-Video stammt von der Polizei Nordrhein-Westfalen, die unattraktivste Karriere-Website hat das Bundeskriminalamt. Den Sieg für den misslungensten Social-Media-Auftritt teilen sich Allianz und Unilever. Damit wurden heute Abend in Berlin die Unternehmen mit den schlechtesten Personalkommunikationsmaßnahmen in der jeweiligen Kategorie ausgezeichnet.