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ZEIT Campus erklärt die Stellensuche für Berufeinsteiger: Wege in den Job

Nadja Kirsten
Nadja Kirsten

Von und

ZEIT Wo finde ich Ausschreibungen? Lohnt sich eine Initiativbewerbung? Antworten auf Fragen zur Stellensuche

WO SUCHT MAN AM BESTEN NACH STELLENANZEIGEN?

90 Prozent der großen deutschen Unternehmen schreiben ihre freien Stellen auf der Firmenwebsite aus, sieben von zehn Stellenanzeigen werden auf Jobbörsen im Internet veröffentlicht. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Recruiting Trends“der Universität Bamberg. Rund 1.200 Jobbörsen helfen mittlerweile dabei, diese Angebote aufzuspüren. Auf großen Portalen wie dem der Bundesagentur für Arbeitoder meinestadt.de finden Interessenten rund eine halbe Million Stellenanzeigen. Portale wie der Crosswater Job Guide oder der Jobbörsen-Kompass vergleichen und bewerten die verschiedenen Angebote.

Social Jobs Partnership: Facebooks Fata Morgana

von Gerhard Kenk (Crosswater Job Guide)

Mark Zuckerberg is now friends with Sal Iannuzzi (CEO Monster Worldwide)

Die Gerüchteküche brodelte schon lange, nun folgte am 14. November 2012 die offizielle Ankündigung: Facebook lancierte nach monatelanger Vorbereitung offiziell die Social Job Partnership.

Der Hype über die neue Facebook-Jobbörse nahm exponentiell zu, die Medien überschlagen sich vor Begeisterung – auf den zweiten Blick entpuppt sich die neue Facebook-Jobbörse als Fata Morgana.

Geschickt kombinierten einige Medien eine Goldgräberstimmung um alle Themen, die um Social Media Recruiting kreisen mit einer Totengräberstimmung, wenn es um die Zukunft der etablierten Jobbörsen-Branche geht.

Ganz weit aus dem Fenster lehnt sich beispielsweise der Journalist J.J. Colao vom renommierten Forbes Magazin, wenn er kategorisch den Tod der etablierten Jobbörsen wie Monster konstatiert: