Centre of Human Resources Information Systems

Wird online Bewerben in Zukunft so einfach wie online Shoppen?

  • Aktuelle Studienergebnisse von Monster zum Thema Mobile Recruiting
  • Bedarf ist bei Unternehmen und Arbeitnehmern da – an der Umsetzung hakt es noch
  • Jobs einfach swipen, klicken und liken – schnelle Reaktionen bei Kandidaten bevorzugt
Mobile Jobsuche in allen Lebenslagen

Wir alle haben inzwischen neben dem realen ein virtuelles Leben, mit Zugang via Smartphone – always on und immer dabei. Wir sind es gewöhnt, jederzeit auf das Wissen der Welt, mobile Apps und Shoppingseiten zugreifen zu können – Entscheidungen dauern oft nicht länger als einen Klick. Warum sollte das bei der Bewerbung anders sein?

Bewerbung Reloaded: Worauf sich Recruiter in Zukunft einstellen müssen

  • Tim Weitzel

    Im Check: Wie sieht die Bewerbung im digitalen Zeitalter aus?

  • Künftig gilt: je unkomplizierter der Bewerbungsweg, desto eher wird er beschritten.
  • Auch bei den Bewerbungen liegt die Würze in der Kürze: 79,9 Prozent der Kandidaten setzen auf das Kurzprofil.

Schlechte Erfahrungen im Bewerbungsprozess sprechen sich herum. Arbeitgeber sind gut beraten, die Kandidaten schon mit ihrem Bewerbungsverfahren zu überzeugen. Entscheidend dabei: die Art der Bewerbung selbst. Und die erfindet sich gerade neu, so die Studie „Bewerbung der Zukunft“ von Online-Karriereportal Monster und dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg.1

Sind Arbeitnehmer im Home-Office produktiver?

  • Bernd Kraft, Monster Deutschland
    Bernd Kraft

    Monster-Umfrage: Die Mehrheit der Teilnehmer in Deutschland und Österreich meint, zu Hause adäquat arbeiten zu können

  • Studienreihe zeigt: Nur drei von zehn der deutschen Großunternehmen glauben, Mitarbeiter seien im Home-Office produktiver als im Büro

Den Laptop abstauben, nebenbei den Haushalt erledigen, die Füße hochlegen – das sind typische Vorurteile mit denen Arbeitnehmer, die Home-Office-Regelungen in Anspruch nehmen, zu kämpfen haben.

 

Eine aktuelle Online-Umfrage unter Monster-Nutzern beleuchtet aber auch die andere Seite: Fragt man österreichische und deutsche Jobsuchende, so ist in beiden Fällen die Mehrheit davon überzeugt, ihre Arbeit adäquat von zu Hause erledigen zu können. Die deutliche Mehrheit der 307 Befragten in Deutschland und 665 Befragten in Österreich sind davon überzeugt, zu Hause einen guten Job zu machen.

Vom Finden und Gefunden werden – neue Kompetenzen in HR gefragt

  • Tim Weitzel
    Tim Weitzel

    Monster Studienreihe zeigt: Effizientes Management der Rekrutierungsprozesse ist eine der größten Herausforderungen für Unternehmen

  • Active Sourcing spielt besonders im Mittelstand eine Rolle

Wo Licht ist, ist auch Schatten – es herrscht Optimismus auf Unternehmensseite in puncto Mitarbeiterzuwachs, denn die Hälfte der Top-1.000 Unternehmen und fast 45 Prozent der Mittelständler gehen davon aus, gegen Ende des Jahres mehr Mitarbeiter zu beschäftigen als zu Jahresbeginn. Doch Prof. Dr. Tim Weitzel vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen der Universität Bamberg, gibt zu bedenken: „Freie Arbeitsplätze besetzen ist die eine Sache – wirklich gute Mitarbeiter zu finden eine andere. Die Personalbeschaffung von heute birgt immer neue Herausforderungen. Unternehmen haben das erkannt und gehen mithilfe von aktiven Rekrutierungsansätzen zuversichtlich an die Mitarbeitergewinnung heran. Doch besonders diese aktiven Maßnahmen sind oft nicht nur zeitintensiv, sondern auch kostspielig.“