Demografischer Wandel

Demografie-Management ist ein Wettbewerbsfaktor

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    Regina Ruppert

    Demografie Exzellenz Award zeichnet Leuchtturmprojekte aus

  • Gesundheitsstadt Berlin ist Partner
  • Anmeldefrist gestartet

Mit der Bedeutung des demografischen Wandels wächst auch das Bedürfnis vieler Unternehmen nach wirksamen Handlungskonzepten. Herausragende Projekte im Demografie-Management von Unternehmen, Organisationen und Verbänden zeichnet der Demografie Exzellenz Award aus. Mittlerweile zum neunten Mal vergeben der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) und das Demographie Netzwerk (ddn) in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse (TK) und der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) den Preis in insgesamt elf fachlichen Kategorien.

Arbeitskräfteangebot sinkt auch bei hoher Zuwanderung

Doris Söhnlein
Doris Söhnlein

Liegt die jährliche Nettozuwanderung in den nächsten Jahrzehnten mit rund 200.000 im Bereich des langjährigen Durchschnitts in Deutschland, würde das Arbeitskräfteangebot vom heutigen Stand mit rund 46 Millionen bis zum Jahr 2060 auf unter 40 Millionen sinken. Die voraussichtlich weiter steigende Erwerbsbeteiligung der Frauen und der Älteren ist dabei schon berücksichtigt. Um das Arbeitskräfteangebot bis 2060 auf dem heutigen Niveau zu halten, wäre eine jährliche Nettozuwanderung von 400.000 Personen erforderlich. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

women&work-Umfrage zeigt: Frauen gehen mit Veränderungen positiv um – Frauen als Gestalterinnen der digitalen (R)Evolution ins Visier nehmen

Melanie Vogel
Melanie Vogel

Die Arbeits- und Wirtschaftswelt wandelt sich. Digitalisierung, Industrie 4.0 aber auch der demografische Wandel sind große Veränderungsthemen der Gegenwart. Weibliche Experten sind zu diesen Themen jedoch kaum sichtbar. Dabei bewerten Frauen die anstehenden Veränderungsprozesse nicht nur positiv, sondern sehen gleichzeitig auch große Gestaltungsspielräume. Das ergab die  diesjährige Besucherinnenumfrage, die im Rahmen der women&work am 4. Juni  unter 181 Kongressbesucherinnen in Bonn durchgeführt wurde.

BDI-/Kienbaum-Studie: Künftig mehr Frauen in Führungspositionen

Anne von Fallois
Anne von Fallois

BDI und Kienbaum veröffentlichen Studie zur Umsetzung der Geschlechterquote

  • Spürbarer Anstieg des Frauenanteils in den Führungsebenen geplant
  • Wandel der Unternehmenskultur zentral für nachhaltige Veränderung

Es tut sich etwas in den Führungsetagen deutscher Unternehmen: Sie werden weiblicher und vielfältiger zusammengesetzt sein. Das zeigt  eine gemeinsame Studie, die der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Personal- und Managementberatung Kienbaum heute veröffentlichen. Die Erhebung liefert ein aussagekräftiges Stimmungsbild darüber, wie Unternehmen die neuen gesetzlichen Verpflichtungen zur Frauenförderung wahrnehmen und umsetzen.

Familienunternehmen und Demografie: Problem erkannt, aber nicht gebannt

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Studie des Kienbaum Institut@ISM für Leadership & Transformation zeigt, wie sich Familienunternehmen auf den demografischen Wandel vorbereiten können

Familienunternehmen wissen um die Risiken des demografischen Wandels, kennen aber häufig nicht die genauen Auswirkungen auf das eigene Unternehmen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Kienbaum Institut@ISM für Leadership & Transformation. Ein wesentlicher Faktor für den professionellen Umgang mit dem demografischen Wandel ist die Qualität der Personalarbeit. Hier sind insbesondere die Nachfolgeplanung, das Gesundheitsmanagement und eine demografieorientierte Personalplanung zu nennen. Bei vielen Familienunternehmen besteht noch Nachholbedarf in der strategischen Personal- und Kompetenzplanung.

 

„Arbeitswelt 4.0“ ist in vielen Personalabteilungen noch nicht angekommen

Melanie Vogel
Melanie Vogel

Ergebnisse des „HR Future Trends 2015“ der AGENTUR ohne NAMEN

Die Bonner AGENTUR ohne NAHMEN führt alljährlich den „HR Future Trend“ durch, eine Befragung unter Personalverantwortlichen deutscher Unternehmen, um die Trends und Themen zu erfassen, mit denen sich Corporate Germany aktuell befasst. „Als Veranstalter der women&work haben wir schon vor sechs Jahren auf Zukunftstrends gesetzt“, sagt Melanie Vogel, Geschäftsführerin der Agentur. „Uns interessierte in der diesjährigen Befragung, wie Personalverantwortliche die Veränderung der Arbeitswelt im Windschatten von Industrie 4.0 und einer weiter zunehmenden Digitalisierung bewerten.“

DIHK-Präsident Eric Schweitzer: Betriebe suchen händeringend Auszubildende

Dr. Eric Schweitzer, DIHK
Dr. Eric Schweitzer, DIHK

DIHK veröffentlicht Ausbildungsumfrage 2015

„Unsere aktuelle Ausbildungsumfrage zeigt: Für Unternehmen wird es immer schwerer, genügend Azubis zu finden. 2014 konnten bereits 32 Prozent der Betriebe nicht alle angebotenen Stellen besetzen – fast dreimal so viele wie noch zehn Jahre zuvor. Rund 12.000 Unternehmen bekamen gar keine Bewerbungen mehr. Gründe für diese Entwicklung sind der demografische Wandel, die gute wirtschaftliche Lage und der wachsende Trend zur akademischen Ausbildung.

Viele Unternehmen reagieren mit digitaler Kommunikationsstrategie auf fehlende Fachkräfte

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Kienbaum-Studie zum Umgang der Unternehmen mit dem demografischen Wandel

  • Die meisten Firmen arbeiten daran, ihre Arbeitgeberattraktivität zu steigern
  • Zwei von drei Unternehmen setzen dabei auf Employer PR
  • Gesundheitsmanagement ist die beliebteste Reaktion auf demografischen Wandel

Immer mehr deutsche Unternehmen merken, dass Fachkräfte in bestimmten Bereichen fehlen, und reagieren: Für 88 Prozent der Firmen ist eine digitale Kommunikationsstrategie ein wichtiges Mittel, um dem demografiebedingten Fachkräftemangel entgegenzuwirken und stärker für sich als Arbeitgeber zu werben. 71 Prozent der Unternehmen arbeiten intensiver an ihrer Arbeitgeberattraktivität, um sich bei den raren Spezialisten als interessanter Arbeitgeber zu empfehlen. Das ergibt eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum.

Fachkräfte und Azubis gemeinsam auf dem roten Teppich

Johannes Voigt
Johannes Voigt

jobmesse stuttgart lockt am 19./20. September engagierte Bewerber

Attraktive Arbeitgeber und Bildungsinstitutionen treffen auf qualifizierte Köpfe: Die jobmesse deutschland tour macht am 19./20. September erneut Station in Stuttgart. Im Carl Benz Center rollt die veranstaltende Agentur BARLAG ihren roten Teppich aus und bietet ein Wochenende lang regionalen und überregionalen Unternehmen die wertvolle Chance, über Arbeits-, Ausbildungs- sowie Karrierechancen zu informieren und Bewerber aller Altersstufen, Qualifikationen und Fachrichtungen kennenzulernen – vom Schüler bis zum Ingenieur. Die Innovation „Live-Matching“ unterstützt bei der Suche nach passenden Kandidaten…

Attraktiv und sexy: Ohne diese Merkmale haben Arbeitgeber keine Chance bei der Generation Y

Markus Müller
Markus Müller

von Markus Müller

Ein Arbeitgeber muss “attraktiv und sexy” sein, denn die Generation Y stellt häufig ganz andere Anforderungen an ihren zukünftigen Arbeitsplatz als dies noch vor Jahren der Fall war.

„Guter Rat ist teuer – und gutes Personal ebenfalls“ und zumeist schwer zu finden, schwierig an ein Unternehmen zu binden und häufig dann auch noch stark von Konkurrenten und Headhunter umworben. Mit dieser trivialen Weisheit befasst sich gerade in Zeiten eines Arbeitskräftepotenzial ausdünnenden demografischen Wandels und zunehmendem Fachkräftemangel der Personalbereich jedes Unternehmens mittelfristig allein schon aus Gründen des extrinsischen Druckes der nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit.

War for Talent: Arbeitgeberattraktivität hat bei Personalern höchste Priorität

Erik Bethkenhagen, Kienbaum
Erik Bethkenhagen, Kienbaum

Kienbaum-Studie zu den Trends im Human Resource Management

Das wichtigste Ziel der deutschen Personalchefs ist in diesem Jahr, ihr Unternehmen als Arbeitgeber attraktiver zu machen: Bei 37 Prozent der Personalentscheider steht diese Aufgabe ganz oben auf der Agenda. Auch außerhalb der Personalabteilung genießt das Thema bereits bei 39 Prozent der Entscheider eine hohe Priorität. Das ergab die HR-Trendstudie der Managementberatung Kienbaum, für die das Beratungsunternehmen 190 Personalverantwortliche befragt hat.

 

Studie: Fachkräftemangel und demografischer Wandel bereiten der Personalwirtschaft Kopfzerbrechen

„Recruiting Trends 2012 Schweiz“ – Eine Befragung der Schweizer Top-500-Unternehmen

Michel Ganouchi
  • Monster.ch präsentiert im sechsten Jahr die Ergebnisse der repräsentativen Arbeitgeberstudie „Recruiting Trends 2012 Schweiz“
  • Qualifizierte Kandidaten sind immer noch sehr gesucht
  • Bereits 15 Prozent der freien Stellen werden mit ausländischen Kräften besetzt
  • Ältere Mitarbeitende geniessen wieder mehr Beachtung

Zürich  – Die Beschäftigungslage in der Schweiz ist besser als die oft negativen Konjunkturperspektiven vermuten lassen. Trotzdem können bestimmte Stellenprofile, besonders in den Bereichen IT und Forschung & Entwicklung, nur schwer besetzt werden. Der anhaltend hohe Fachkräftemangel gilt in Schweizer Personalabteilungen als grösste Herausforderung. Zunehmend beschäftigt die HR-Spezialisten aber auch die Sorge um die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt – die Unternehmen reagieren mit neuen Ideen für das Altersmanagement oder suchen die Mitarbeitenden immer öfters jenseits der Grenzen.

Arbeitsmarkt Öffentlicher Dienst: Öffentliche Verwaltungen fürchten den demografischen Wandel

Peter Krolle

Hamburg. Der demografische Wandel rüttelt die öffentlichen Verwaltungen auf: Fast jede zweite Landes- oder Kommunalbehörde betrachtet die Bevölkerungsentwicklung als größte Herausforderung für die kommenden drei Jahre – eine deutliche Zunahme um 20 Prozentpunkte gegenüber 2008. Betroffen sind vor allem kleine Städte und die ostdeutschen Verwaltungen. Bevölkerungsverschiebungen von Ost nach West sowie von Kleinstädten zu Großstädten sorgen dafür, dass demographische Veränderungen ungleich wirken. Das sind Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2011 Public Services“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

IAB: 2,93 Millionen Arbeitslose im Jahresdurchschnitt 2011 – noch kein genereller Fachkräftemangel

Dr. Sabine Klinger, IAB

Nürnberg. Im Jahresdurchschnitt 2011 wird es voraussichtlich 2,93 Millionen Arbeitslose geben, zeigt die aktuelle Arbeitsmarktprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das wären rund 320.000 weniger als im Jahresdurchschnitt 2010. Der Prognose zufolge werden 2011 mit 40,84 Millionen Personen so viele Menschen erwerbstätig sein wie nie zuvor im geeinten Deutschland. Dabei unterstellt die IAB-Studie ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um drei Prozent.

Nach der Krise geht es wieder bergauf – Unternehmen stellen sich auf veränderte Personalpolitik ein

Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen
Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen

Frankfurt/Main – Nach einer Studie des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE zur veränderten Personalpolitik nach der Wirtschaftskrise haben die Unternehmen in der Krise viel gelernt und zeigen ein hohes Bewusstsein für die Veränderungen der Zukunft.  Besonders relevant zeigen sich für die Unternehmen der technologische Fortschritt und der demografische Wandel.