flache Hierarchien

New Work: Wie gut sind Deutschlands Unternehmen aufgestellt?

Gastbeitrag von Elena Geiger

Moderne Büros, Home-Office und Obstkorb – immer mehr Unternehmen erhoffen sich durch nach „New Work“ klingende Benefits auch beim Recruiting einen entscheidenden Vorteil. In Zeiten des Fachkräftemangels und des „War for Talents“ muss qualifizierten Bewerbern schließlich vor Augen geführt werden, was das Unternehmen ihnen bieten kann. Aber wie viel New Work steckt tatsächlich in Deutschlands Unternehmen?

Eine neue Infografik des OTTO Newsroom zeigt den Status Quo anhand von vier Faktoren, die für die „neue Arbeitswelt“ von Bedeutung sind: Flexibilität, flache Hierarchien, Agilität und Digitalisierung. Die Bilanz: Viele Unternehmen sind von der Arbeitswelt der Zukunft noch weit entfernt. Es gibt außerdem große Unterschiede zwischen einzelnen Branchen.

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Elena Geiger

Deutsche Fachkräfte wollen flache Hierarchien und klare Ansagen

Dr. Sebastian Dettmers
Dr. Sebastian Dettmers

ier von fünf Fachkräften in Deutschland möchten in Unternehmen mit flachen Hierarchien arbeiten. Zugleich wollen sie aber nicht auf klare Vorgaben verzichten. Das zeigt eine gemeinsame Studie von StepStone und Kienbaum zu Organisationsstrukturen in deutschen Unternehmen. 65 Prozent der 12.000 Befragten geben an, dass sie sich einen Vorgesetzten wünschen, der klare Anweisungen gibt.

Wie sieht eine kollegiale Arbeitsatmosphäre aus? PR-Agenturen stehen Rede und Antwort

von Helge Weinberg

Welche Begriffe eignen sich für ein „Stellenanzeigen-Bingo“? Nichts falsch machen kann man mit einem „guten Betriebsklima“ oder einem „netten Team“. Kaum eine Stellenanzeige kommt ohne sie aus. Hier geht es um die „kollegiale Arbeitsatmosphäre“. Diese sei heutigen Absolventen ganz besonders wichtig bei der Wahl eines Arbeitgebers, meinte Kienbaum unlängst in einer Studie. Bewerber würden gerne wissen, was sich hinter solchen Begriffen verbirgt.

Crosswater-Redaktionsmitglied Helge Weinberg hat bei fünf Agenturen nachgefragt, was sie darunter verstehen. Geantwortet haben: Alexandra Groß, Vorstand Fink & Fuchs Public Relations; Stefan Hencke, CEO Convensis Group; Birgit Krüger, Geschäftsführende Gesellschafterin consense communications und Präsidiumsmitglied der GPRA; Christiane Schulz, CEO Weber Shandwick Germany; und Uwe Wache, Vorstand Klenk & Hoursch.

Von links: Alexandra Groß, Stefan Hencke, Birgit Krüger, Christiane Schulz, Uwe Wache
Von links: Alexandra Groß, Stefan Hencke, Birgit Krüger, Christiane Schulz, Uwe Wache