Gehaltsplaner

Volle Auftragsbücher – volles Konto? So viel verdienen Handwerker und Techniker in Deutschland 

Hunderttausende offene Stellen und eine ungebrochen hohe Nachfrage: Dank der guten Wirtschaftslage in Deutschland sind die Auftragsbücher von Malermeister, Mechatroniker und Co prall gefüllt. Aber schlägt sich die enorme Nachfrage auch auf dem Lohnzettel nieder? Die Online-Jobplattform StepStone hat für den StepStone Gehaltsreport 2019 die Gehälter technischer und handwerklicher Fachkräfte unter die Lupe genommen. Die Untersuchung zeigt, dass mit der hohen gesamtwirtschaftlichen Bedeutung (noch) nicht automatisch hohe Gehälter einhergehen.

StepStone Gehaltsreport 2019: Banken, Pharma, Auto – Schlüsselbranchen zahlen besonders gut

Das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland liegt bei rund 58.100 Euro. Die Top-Branchen 2019 werden angeführt von Kernsektoren der deutschen Wirtschaft: Die Banken belegen den ersten Platz mit den höchsten Durchschnittsgehältern (70.800 Euro) vor der Pharmaindustrie (70.000 Euro) und der Autoindustrie (67.900 Euro). Dazu passt, dass sich die Bankenmetropole Frankfurt am Main (73.200 Euro) im Städtevergleich vor München (70.600 Euro) und Stuttgart (68.000 Euro) an die Spitze gesetzt hat.

Stepstone, Gehaltsplaner, Crosswater Job Guide,

Ingenieurgehälter im Detail: Wie viel Deutschlands Tüftler verdienen

Intelligente Objekte, autonomes Fahren, IT-Sicherheit – angesichts des Megatrends Digitalisierung sind Ingenieure aller Einsatzbereiche äußerst begehrt. So wurden in der ersten Hälfte des Jahres 60 Prozent mehr Ingenieursstellen ausgeschrieben als noch vor fünf Jahren – das zeigt der StepStone Fachkräfteatlas, für den die Online-Jobplattform seit 2012 Stellenausschreibungen auf allen relevanten Online- und Print-Plattformen auswertet. Die meisten Ausschreibungen für Ingenieure je 100.000 Erwerbsfähige verzeichnen demnach die Stadtstaaten und die südlichen Bundesländer. Auch die Gehälter für Ingenieure spiegeln deren Bedeutung für hiesige Unternehmen wider. Laut StepStone Gehaltsplaner, der auf mehr als 200.000 Datensätzen basiert, gibt es allerdings durchaus Unterschiede zwischen den einzelnen Disziplinen.